Fahrgastfrequenzen zählt man nicht

...man macht sie. Österreichische Erfolgsbeispiele aus dem Bahn-Nahverkehr.


In den Diskussionen um die Mühlkreisbahn-Anbindung an den Linzer Hauptbahnhof wurde die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme wegen angeblich nur 200 Umsteigern angezweifelt. In Anlehnung an ein Zitat eines Verkehrsplaners, „Fahrgastfrequenzen nicht zu zählen, sondern zu machen“, sei auf das Erfolgsmodell der Salzburger S-Bahn verwiesen. Dort haben sich die Fahrgastzahlen aus Richtung Golling durch die Durchbindung über Freilassing hinaus, neue Halte und Vertaktung von 1,2 auf 3,6 Mio. jährlich verdreifacht. Zwischen Salzburg und Freilassing weisen die neuen Halte folgende tägliche Fahrgastzahlen auf: Mülln 1300, Aiglhof 1100, Taxham 6000, Liefering 600. Früher wurde dieser Abschnitt nur von Zügen aus/nach Bayern ohne Zwischenhalte bedient; die Frequenz war entstprechend „mager“. Am Südast wurden die Hst. Parsch und Gnigl zu den Kreuzungen mit den Obuslinien hin verlegt und die 1978 mangels Inanspruchnahme aufgelassene Hst. Glasenbach als Salzburg Süd mit Obusanbindung reaktiviert. Die Fahrgäste steigen also an zahlreichen neuen Stellen aus und zu bzw. zwischen S-Bahn und Obus um, wo es früher kaum jemand tat. Auch in Linz werden, wenn die Halte der künftigen „Mühlkreisbahn neu“ an den Kreuzungspunkten mit Bus-, Obus- und Tramlinien errichtet werden, die Fahrgastzahlen entsprechend ansteigen, weil sich so die Gesamtreisezeit zu den Zielen in der Stadt erheblich verkürzt. Reisende aus dem Mühlviertel über Linz hinaus fahren derzeit entweder mit bahnparallelen Bussen zum Hauptbahnhof oder noch häufiger gleich mit dem Auto! Ebenso Reisende aus dem Süden und Westen von Linz in den Linzer Osten. Das größte Potential für die Mühlkreisbahn steht nämlich derzeit noch im Stau an der B 127!

Neues Volksblatt, 16.3.2017, Leserbrief: Peter Baalmann

80 % für die Verbindung der MKB zum Hauptbahnhof

Viele Studien wurden evaluiert, das Beste zusammengefasst, ein Projekt verfasst, dazu ein einstimmiger Regierungsbeschluss gefasst und schließlich ein einstimmiger Landtagsbeschluss.

Die OÖ Nachrichten sind sich aber noch immer nicht sicher und fragen ihre Leser, ob es sinnvoll ist die MKB bis zum Hauptbahnhof zu verlängern. Die Antwort der OÖN-Leser ist eindeutig, Per 06.03.2017 halten das 80 % der abstimmenden Personen für eine große Chance. 

Wir halten das auch für eine große Chance und freuen uns, wenn auch die OÖN die Chancen erkennen für eine moderne MKB zwischen Aigen-Schlägl und Linz-Hauptbahnhof.

ZUGKUNFT Mühlkreisbahn

Grünes Licht für neue Mühlkreisbahn!


Der OÖ Landtag hat grünes Licht für die neue Mühlkreisbahn gegeben.

Wir gehen von einer raschen Umsetzung des Projektes, einem dauerhaften Betrieb ab Aigen-Schlägl und einem laufenden Betrieb trotz Umbaus aus.

Artikel in den Tips

Artikel in der Bezirksrundschau

DANKE für die Ansage bis Aigen-Schlägl!



Verkehrslandesrat Mag. Günther Steinkellner am 27.02.2017 im ORF OÖ




ORF:
"[...] wie schaut es am Land aus, von Urfahr bis Aigen-Schlägl, wird die ganze Strecke eingebunden?" 

Günther Steinkellner:
"Mein Ziel ist es die ganze Strecke einzubinden und durch das Zweisystemfahrzeug - innerstädtisch fährts mit Strom, außerhalb mit Diesel - ist es möglich bis Aigen-Schlägl zu fahren. Es soll auch in der Zukunft der ländliche Raum berücksichtigt werden und deswegen ist es mir auch wirklich ein Anliegen diese Achse zu erhalten."


In Aigen-Schlägl beginnt die Mühlkreisbahn ...

... und das muss so bleiben!

Als kleine geographische Nachhilfe hier der Ausschnitt aus der amtlichen österreichischen Karte, wo die Mühlkreisbahn beginnt.

Nur für den Fall, dass das in Linz wer vergessen sollte!

Haben Sie einen größten beruflichen Wunsch?

- lautetete die Frage des aktuellen Wirtschaftsmagazins im Neuen Volksblatt an LR Günther Steinkellner.

Steinkellner: "Das wäre der Beschluss der Umsetzung der Durchbindung der Mühlkreisbahn zum Linzer Hauptbahnhof."

Das genau und die möglichst ohne weitere Verzögerungen folgende Attraktivierung der Bahn für alle im Oberen Mühlviertel sind auch unsere wichtigsten Anliegen. In diesem Sinne:

Alles Gute und viel Erfolg für 2017!

ZUGKUNFT Mühlkreisbahn

















Mühlkreisbahn - Systemstudie

Unser Brief an LR Günther Steinkellner vom 31.10.2016 in Auszügen:

Sehr geehrter Herr Landesrat Mag. Steinkellner,
lieber Günther,

das von Dir präsentierte Ergebnis der Systemstudie hat unsere Hoffnungen nicht enttäuscht! Die Plattform „Zugkunft Mühlkreisbahn“ – als Initiative der ersten Stunde im Oberen Mühlviertel – sieht sich damit in ihrer Arbeit für die Aufrechterhaltung und Modernisierung der Mühlkreisbahn in Normalspur bestärkt. Das haben wir bereits in einer Presseaussendung festgehalten.

Mit dieser Systementscheidung legst Du erstmals seit vielen Jahren ein Konzept für die Entwicklung und Einbindung der Mühlkreisbahn in den Linzer Öffentlichen Verkehr vor, das bei entsprechender Kooperationsbereitschaft alle – nicht nur die politischen – Parteien mittragen können. Auch wir erteilen allen Zwischenrufen wie jüngst, die nur Verzögerungen bewirken und das Projekt in Gefahr bringen können, eine klare Absage!
...

Der Zeitpunkt ist richtig und wichtig: Die Mühlkreisbahn sollte bis zum Start des Westringbaus soweit saniert und attraktiviert sein, dass sie die zu erwartende Zunahme an Fahrgästen, wie bereits jetzt nach dem Abbruch der Eisenbahnbrücke, aufnehmen bzw. auf sich ziehen kann.
Die dafür dringend nötigen Maßnahmen, welche wir teils bereits in unserem Schreiben vom März 2016 angeführt haben, sind:

Verkürzung der Gesamtfahrzeit und Vertaktung
Reparatur aller Langsamfahrstellen im Jahr 2016/17
Optimierung der Umstiegsituation am Mühlkreisbahnhof
Schließung des 4-Stunden-Lochs zum nächsten Fahrplanwechsel
Konzept für die Einbindung der Mühlkreisbahn in die Landesgartenschau 2019


Wir schließen uns der Meinung an, dass bei der Mühlkreisbahn – aufgrund der erfolgten Systementscheidung – bereits kurzfristig Verbesserungen erfolgen müssen, um die Beförderungsqualität und das Image der Bahn zu heben und der Bevölkerung zu signalisieren, hier passiert etwas!
...

ZUGKUNFT Mühlkreisbahn


Normalspur, Anbindung an den Hauptbahnhof und bis Aigen-Schlägl

Am 05.10.2016 wurde die lang erwartete Systemstudie des Landes OÖ zur Mühlkreisbahn vorgestellt. Die empfohlene Beibehaltung der Normalspur und die Anbindung an den Hauptbahnhof sowie die Empfehlung von normalspurigen Leichtzügen ist gut durchdacht. Was hoffentlich bald folgt ist ein klarer Zeit- und Finanzplan. Das klare Bekenntnis die MKB dauerhaft bis Aigen-Schlägl zu betreiben setzen wir voraus!

Unterlagen zur Systemstudie MKB



LR Steinkellner im Kurierinterview

.....


Das gesamte Interview:
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hauptproblem-ist-fehlendes-geld/221.788.448

Wenn ...

das einmütige Bekenntnis (fast) aller Parteien ernst gemeint ist, dann fährt die Mühlkreisbahn gefüllten Zeiten entgegen. Ganz in unserem Sinne.
Als Beweis dafür könnte man gleich einmal die Fahrzeiten attraktivieren (Schließung der 4-Stunden-Löcher, Taktfahrplan, Abstimmung mit der Straßenbahn). Das würde mindestens 11.000 Menschen gefallen.

Zugkunft Mühlkreisbahn















Foto: Pühringer


LR Steinkellner im Volksblatt-Interview: "Mehr Budget für Öffi-Ausbau erforderlich"

VOLKSBLATT: Sie haben kürzlich mehr Geld für den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs gefordert. Wie lautet ihre Vorstellung?
STEINKELLNER: Wir haben einige große Vorhaben im Bereich des Öffentlichen Verkehrs, die finanziert werden müssen, wie etwa die 2. Schienenbahnachse in Linz oder die Eisenbahnbrücke. Weiters ist es nötig, den urbanen Raum besser an die Zentren anzubinden. Unter dem Strich wird man um eine fünfprozentige Erhöhung des jährlichen Budgets nicht umhinkommen......

Thema Attraktivierung der Mühlkreisbahn: Im September soll das Gutachten einer Schweizer Firma kommen. Wie schaut Ihre persönliche Präferenz aus?
Generell wäre mit einem Rückbau der Bahn diese auf ewig verloren. Die Vision, sie aufrechtzuerhalten und eine positive Entwicklung über die Bahn zu ermöglichen, wäre zukunftsorientiert. Ich hoffe, dass wir ein System finden, dass diese Parameter unterstützt.

//Das ganze Interview:
http://www.volksblatt.at/regionales/erwarte_in_kuerze_westring_bescheid_12082016/

Zwei Brücken

Die im Jahre 1893 im Zuge der Almtalbahn errichtete Eisenbahnbrücke über die Traun in Wels wurde gerade restauriert und erstrahlt in neuem Glanz.

Die Almtalbahn fährt immer noch durch die Stadt bis zum Welser Hauptbahnhof. Niemand war auf die Idee gekommen, die Bahn nur bis Thalheim zu verkürzen.
Die erst im Jahre 1900 im Zuge der Mühlkreisbahn errichtete Eisenbahnbrücke über die Donau in Linz wird gerade abgetragen und soll erst 2022 lediglich als Straßenbahnbrücke wieder benutzbar sein. Als ersten Schritt hatte man schon vor Jahren den Personenzugverkehr bis zum Hauptbahnhof Linz unterbunden und die Mühlkreisbahn bereits in Urfahr enden lassen und jetzt folgt als zweiter Schritt der Abriss der Brücke  ...
Noch wäre es nicht zu spät, das zu stoppen. Die bis jetzt an der Brücke durchgeführten Arbeiten wären ohnehin für eine Generalsanierung auch notwendig gewesen. Bescheide für eine neue Brücke gibt es noch keine.
Um die prognostizierte sechsjährige Unterbrechung des Donauüberganges zu verkürzen, sanieren wir die alte Brücke und bauen daneben eine reine Straßenbrücke. In zwei Jahren hätten wir zumindest wieder eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer und die Schienenverbindung für Eisenbahn und Straßenbahn wäre auch vorhanden.

Was der neuen Linzer Brücke fehlt

Die geplante neue Donaubrücke für „eine neue Verkehrszukunft“ (Zitat Bürgermeister Luger) sieht zwar Schienen für eine Straßenbahn vor – eine Bahntrasse fehlt aber.Eine Regiotram lediglich bis Rottenegg mit Umstieg auf Autobusse bedeutet Erschwernisse für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie für Personen mit eingeschränkter Tätigkeit, abgesehen von Sanitäranlagen, welche nur in der Bahn vorhanden sind. Notwendige Schwertransporte auf der Straße führen zu Umweltbelastung, Staus sind daher keine neue Verkehrszukunft.Für Linz und Urfahr ist dieser Plan nur von regionaler Bedeutung – die Vision einer wichtigen Nord-Süd-Bahnverbindung auf Jahrzehnte nicht realisierbar (vielleicht bei der notwendigen Brücke in Ottensheim?).

Mühlkreisbahn punktet bei Hbf Anschluß

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass wir eine neue Eisenbahnbrücke ohne Verlängerung der Mühlkreisbahn bis zum Linzer Hauptbahnhof nicht akzeptieren werden. Landesrat Steinkellner läßt daher noch einmal von einer Schweizer Firma eine Vergleichsstudie ob die Verbindung des Mühllkreisbahnhofs zum Hauptbahnhof als Eisenbahn oder lediglich als Straßenbahn ausgeführt werden soll erstellen.

Seit einigen Jahren verfolgen wir das Ziel des Ausbaues der vorhandenen Eisenbahnen in OÖ, Bayern und Tschechien zu einer Rundbahn die zur Entwicklung der gesamten Regionen beitragen würde. Im vergangenen Jahr ist es uns gelungen die ÖBB in Wien zu überzeugen dass diese Bahn tatsächlich eine Riesenchance wäre. Man hat uns daher zugesagt  zu untersuchen ob diese Strecke Sinn machen würde und erkärte sich bereit den OÖ Teil, ob also die Verlängerungung von Aigen-Schlägl bis zur Bayrischen Grenze möglich wäre, zu untersuchen.

Diese Machbarkeitsstudie liegt numehr vor  und hat ein positives Ergebnis für die Errichtung  der Verlängerung der Mühlkreisbahn von Aigen Schlägl um 18 km bis zur Bayrischen Grenze bei Schwarzenberg ergeben.

Diese Studie unterstützt natürlich die Argumente aller Befürworter der Mühlkreisbahn und der Rundbahn entscheidend und zeigt deutlich auf, dass bei der Strassenbahnlösung, lediglich die Stadt Linz profitieren würde. Bei der Eisenbahnlösung hingegen würden nicht nur die Stadt Linz sondern auch das Mühlviertel, das Hausruckviertel, das Traunviertel und die angrenzenden Gebiete von Bayern und Böhmen profitieren.

Es steht wohl außer Zweifel, dass sich das Land daher für eine Eisenbahnverbindung zum Hauptbahnhof aussprechen wird um die Zukunftslösung für die Rundbahn nicht zu vermasseln.


Walter Höllhuber
Dreiländerinfrastrukturverein    

Mühlkreisbahn-Museum wird im Kollektiv weitergeführt

Als bedeutendste Nebenbahn des Landes kann die modernisierte und schnelle Mühlkreisbahn, mit geeigneter An- oder Durchbindung von Linz Pendler zum Umsteigen bewegen und den Tourismus in der 3-Länderregion rund um den Böhmerwald stärken!

Quelle: Tips.at


Mit der Mühlkreisbahn hinaus in die weite Welt

Eine Hommage an die Mühlkreisbahn von Dr. Johanna Rachinger,
Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek




Gleisbauarbeiten zwischen Kleinzell und Iglmühle



Zwischen Kleinzell und Iglmühle gibt es nach wie vor Langsamfahrstellen, die nach dem Hochwasser von 2002 noch immer nicht saniert wurden. Jetzt scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Gleisbaumaschinen und neue Gleise sind im Bahnhof Neufelden zu sehen.

Eisenbahn UND Straßenbahn!!

Erneut Gerangel um Ausbau von 

Straßen- oder Eisenbahn


Erneut Gerangel um Ausbau von Straßen- oder Eisenbahn

Ist der öffentliche Verkehr im Großraum Linz auf Schiene? Nun wird wieder einmal darüber diskutiert. Bild: Weihbold. Quelle: nachrichten.at

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Erneut-Gerangel-um-Ausbau-von-Strassen-oder-Eisenbahn;art66,2191858,B




Verkehrspolitik bedeutet .....

..... Strategien für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen zu erarbeiten: endlich geht das jetzt in die richtige Richtung!
Es kann nicht die Stadt Linz alleine diktieren, wie die Verkehrsströme im Zentralraum am vernünftigsten gelenkt werden. Ein S-Bahn-System auf allen Schienenachsen muss eingerichtet werden. Und dazu gehört auch die Mühlkreisbahn! Deshalb ist es absolut richtig, wenn über ein zusätzliches Gleis auf der neuen Brücke diskutiert wird. Denn wenn die Brücke einmal steht, dann ist es zu spät! Da wird es wohl auf die paar Monate nicht ankommen.

DI Robert Struger, Linz

Landesrat Steinkellner lässt prüfen

Ist der Plan für die Eisenbahnbrücke überholt?














Das in einem Wettbewerb gekürte Modell für die neue Eisenbahnbrücke Bild: Mimram
Quelle: nachrichten.at


http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Ist-der-Plan-fuer-die-Eisenbahnbruecke-ueberholt;art66,2190728



Planen für die Zukunft

Die aktuelle Thematik Eisenbahnbrücke zeigt einmal mehr das Versagen der Verkehrspolitik von Stadt und Land. Bereits am 13. Juli 1978 war den Medien zu entnehmen, dass sofort Maßnahmen an der Brücke zu setzen sind. Denn sonst würde der Rost die Brücke fressen. Das ist nun fast 40 Jahre aus und die verantwortlichen Politiker der Stadt haben sich beharrlich geweigert zur Kenntnis zu nehmen, dass der Fahrzeugverkehr über die Brücke der Hauptverursacher der Schäden ist. Allerdings wären damals und in den Folgejahren ÖBB und Bund zur Mitfinanzierung bereit gewesen. Stellt sich die Frage, wer die Verantwortung dafür trägt, dass nach dem SWAP-Debakel nunmehr die finanziell schwer angeschlagene Stadt die Alleinkosten der Brücke trägt.
Ähnlich wenig Weitsicht hat man der umfassenden Modernisierung der Mühlkreisbahn als wichtigem Zubringer nach Linz entgegengebracht. Seit rd. 25 Jahren werden Planungen wie eine heiße Kartoffel hin- und hergeschoben. Auch wenn LH Dr. Pühringer immer wieder betont, dass die Mühlkreisbahn die wichtigste der Regionalbahnen in OÖ ist, lässt es berechtigte Zweifel aufkommen:  meint er etwa damit nur den Abschnitt bis Rottenegg?? Das Obere Mühlviertel ist ein stark vom Auspendeln betroffener Bezirk und zahlreiche Arbeitsplätze in Linz leben davon. Die Menschen haben sich zeitgemäße und schnelle Verkehrswege verdient. Die Bahn ist ein Garant für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Region. Tagespendler, Schüler, Wirtschaft und Tourismus können daraus ihren Nutzen ziehen. Der neue Verkehrslandesrat Mag. Steinkellner hat sich stets für eine Modernisierung der Mühlkreisbahn eingesetzt. Wir nehmen ihn beim Wort und hoffen, dass den Worten auch Taten folgen. Denn eines ist sicher: eine moderne Mühlkreisbahn hat Zukunft und wird die Menschen zum Umstieg bewegen. Im Jahr 2018 feiert die Mühlkreisbahn ihr 130jähriges Jubiläum und dann hoffentlich als schnelles und modernes Verkehrsmittel, auf das wir stolz sein können.

Andreas Prammer
4170 Haslach an der Mühl

Gratulation Herr Vizekanzler!

Vor wenigen Tagen war zu lesen, dass Herrn Dr. Mitterlehner, Vizekanzler und Bezirksparteiobmann der ÖVP, das Goldene Ehrenzeichen des Landes OÖ verliehen wurde. Unter anderem stand in der Begründung, dass er sich für den „zukunftsorientierten Ausbau der Mühlkreisbahn“ stark gemacht habe. Dazu sei ihm recht herzlich gratuliert!
Im Gegenzug sind aber damit auch Erwartungen verbunden. Es ist sicher bekannt, dass sich 11.000 Menschen der Region durch Unterschrift zur Modernisierung der Bahn bekannt haben. Ebenso hat fast die Hälfte der Gemeinden des Bezirks mittels Resolution den Ausbau der Bahn eingefordert. Bislang hat eher der Verdacht vorgeherrscht, dass die Bürgermeister des Bezirks durch sanften Druck von oben zum Schweigen gebracht wurden, wenn sie  sich für eine Modernisierung eingesetzt haben. Dem für Wirtschaft und Tourismus zuständigen Minister sei daher gesagt, dass eine moderne Bahn für die gesamte Region nachhaltige Impulse setzen kann, wie zahlreiche Beispiele im In- und Ausland beweisen. Es ist schon einigermaßen paradox eine Europaregion Donau-Moldau ins Leben zu rufen und gleichzeitig die Schienen-Infrastruktur auszuhungern. Wir brauchen eine leistungsfähige Bahn in den Böhmerwald – jetzt und nicht irgendwann! Der Ausbau der Schiene ist eine Investition in die Zukunft der kommenden Generationen.

ZUGKUNFT Mühlkreisbahn

MKB Teil der geplanten S-Bahn

ÖBB Regionalmanager Paul Sonnleitner: "Die S-Bahn ist heuer unser Top-Projekt"

Ehrung verpflichtet - auch und besonders für die Mühlkreisbahn!

Ehrung verpflichtet - auch und besonders für die Mühlkreisbahn!

Super Idee




















Anm.: Der Leser meint wohl "RegioTram" (anstatt City-S-Bahn)


Verkehrslandesrat spricht sich klar für die MKB aus!

In der Sitzung des OÖ Landtages vom 19.November 2015 gab Verkehrslandesrat G.Steinkellner ein klares Bekenntnis für die Mühlkreisbahn ab - Erhalt, Attraktivierung, Normalspur und Stundentakt bis Aigen-Schlägl, attraktive Umstiegsmöglichkeiten in Urfahr und in der Folge Durchbindung über die neue Eisenbahnbrücke in den Linzer Hauptbahnhof. :)))

Der Originalton ist hier abrufbar.




Mühlkreisbahn soll bis Hauptbahnhof fahren

sagt LR Günther Steinkellner:


Verkehrslandesrat auch für Zug bis Aigen-Schlägl

Offensichtlich kehrt endlich Vernunft ein.
Ein erster Schritt wäre endlich die Langsamfahrstellen zu reparieren.
Wir hoffen auf einen baldigen Start.


















TipsRO: Nov.2015

Neue Eisenbahnbrücke: Zukunft der Mühlkreisbahn mit drittem Gleis sichern


BEZIRK ROHRBACH/LINZ. Damit die Pendler aus dem Oberen Mühlviertel eine leistungsfähige Alternative zum Auto haben, braucht es eine attraktive Mühlkreisbahn. Diese habe aber nur mit einem dritten Gleis bei der neuen Eisenbahnbrücke eine Zukunft, betonen die Grünen.
„Bisher konnte die Mühlkreisbahn bzw. eine Vollbahn die Donau queren. Eine solche Möglichkeit muss unbedingt auch in Zukunft gewährleistet sein“, betont Grüne-Verkehrssprecherin Ulrike Schwarz. Derzeit ist aber nur ein Schmalspur-Übergang geplant.
Die Zukunft der Mühlkreisbahn hängt von der neuen Eisenbahnbrücke ab. „Zwar können in Rottenegg kleine Reparaturen erledigt werden, große Wartungs- und Service-Arbeiten können aber nur am Linzer Hauptbahnhof durchgeführt werden. Ein Ende dieses Übergangs wäre für die Mühlkreisbahn ein Todesstoß“, sagt Schwarz. Die Grünen sprechen sich ganz klar für den Erhalt und die rasche Attraktivierung der Mühlkreisbahn als Vollbahn aus. „Wir brauchen auf lange Sicht den Lückenschluss bis zum Hauptbahnhof und damit das dritte Gleis auf einer neuen Brücke. Ansonsten ist der Schienen-Personentransport ab Rottenegg gefährdet und auch ein Gütertransport für alle Zeit unmöglich.“
Quelle: Tips, 5.10.2015

Presseaussendung DIE GRÜNEN

GRÜNE OÖ / SCHWARZ / POLITIK


LAbg. ULRIKE SCHWARZ

VERKEHRSSPRECHERIN DIE GRÜNEN OÖ

Mühlkreisbahn muss endlich attraktiver werden!

Jetzt handelnd: Die nächste Landesregierung muss aktiv werden – Die Region kann nicht mehr länger warten – Bahnausbau jetzt und 365 Euro Ticket

Die Mühlkreisbahn wird seit Jahren vernachlässigt, die Fahrzeiten sind längst nicht mehr zeitgemäß, das Auto ist für viele PendlerInnen unter diesen Umständen unerlässlich. „Jetzt muss endlich gehandelt werden! Die Mühlkreisbahn muss attraktiver werden. Die PendlerInnen aus dem Bezirk Rohrbach können nicht mehr länger warten!“ reagiert die Grüne Verkehrssprecherin Ulrike Schwarz auf die Forderungen der „plattform ZUGKUNFT“, die heute in Linz präsentiert wurden. „Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von nur 40 km/h bringt niemanden zum Umsteigen. Die Mühlkreisbahn muss in Zukunft mit den neuen City Jets betrieben werden und sie muss in ein Linzer S-Bahn-System integriert sein“, fordert Schwarz und kritisiert die bisher Untätigkeit des zuständigen Landesrates: „Die Geschichte der Mühlkreisbahn ist eine Geschichte Jahrzehntelanger Versäumnisse. Auch die letzten sechs Jahre unter Verkehrsreferent Entholzer waren von Stillstand statt von Anpacken und Umsetzen geprägt“.

Durchgängiges Netz bis zum Linzer Hauptbahnhof:
Für ein attraktiveres Bahnangebot von Aigen-Schlägl nach Linz und retour bedarf es aber nicht nur eines Schienenausbaus, auch in Linz müssen vernünftige Anschlussstellen geschaffen werden. „Die PendlerInnen verlangen moderne Umsteigemöglichkeiten bei der Eisenbahnbrücke – auf Bus, Straßenbahn und das Bahnnetz“, so Schwarz.

Zeitalter der Öffentlichen Verkehrsmittel:
Jahrzehntelang wurde in den Ausbau des Straßennetzes investiert, jetzt muss das Zeitalter des Bahnausbaues endlich beginnen. „Die Mühlkreisbahn darf nicht weiter am Abstellgleis der Verkehrspolitik stehen bleiben. Wir brauchen für die PendlerInnen in der Region endlich ein attraktiveres Angebot, denn immer mehr steigen von der Bahn auf das Auto um und im Stau zu stehen macht wohl niemandem Spaß“, stellt Schwarz fest. Letztlich regt natürlich auch der Fahrpreis zum Umsteigen auf die Bahn an. „Wir Grüne fordern daher ein 365 Euro Ticket auch für Oberösterreich. Um 1 Euro pro Tag alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen zu können, hat sich als unschlagbares Attraktivierungsangebot erwiesen, das geht auch bei uns!“, so Schwarz weiter.

Bahnausbau stärkt die gesamte Region:
Ulrike Schwarz pendelt fast täglich von Rohrbach-Berg nach Linz und bemerkt in den letzten Jahren gravierende Änderungen im lokalen Wirtschaftsgefüge: "Je besser ausgebaut die Straßen werden, umso mehr Kaufkraft verlagert sich nach Linz. Auch in den Landgemeinden verändern sich die Strukturen der Handelsgeschäfte. Wo ein Fachmarkt am Ortsrand entsteht, sperren die Geschäfte im Zentrum zu und die Ortskerne beginnen zu veröden." 


Presseaussendung FPÖ

FPÖ / OÖ / Verkehr / Mühlkreisbahn

Klubobmann Steinkellner: Mühlkreisbahn muss unbedingt attraktiviert werden
Freiheitliche wollen Bahn weiterhin in Normalspur halten


"Die Mühlkreisbahn bietet viel Potential, allerdings nur dann, wenn sie in der Normalspur erhalten und modernisiert wird. Wir dürfen sie nicht zu einer Straßenbahn verkommen lassen", fordert Klubobmann Mag. Günther Steinkellner nach der heutigen Pressekonferenz der Plattform ZUGKUNFT Mühlkreisbahn. "Insbesonders für den Bezirk Rohrbach ist die Bahn von großer Bedeutung. Schließlich ist er besonders stark von Abwanderung betroffen. Gut ausgebaute Regionalbahnen können die Erreichbarkeit und damit die Lebensqualität im ländlichen Raum erhöhen und damit der Abwanderung entgegenwirken", so Steinkellner.

"Mit einer Verwirklichung der RegioTram wäre es für die Mühlkreisbahn in ihrer bestehenden Form vorbei. Das darf nicht passieren. Die Bahnstrecke ist ein wichtiger Anknüpfungspunkt für den grenzüberschreitenden Schienenverkehr zwischen Bayern, Südböhmen und Oberösterreich. Sie hat auch im touristischen Bereich großes Potential. Viele Radfahrer nutzen derzeit das Angebot, um Ziele im nördlichen Mühlviertel zu erreichen. Würde man von der Mühlkreisbahn in Normalspur abkommen, würde das auch das Aus für den Güterverkehr auf dieser Strecke bedeuten", erklärt Steinkellner.

"Wir müssen diese Strecke vor allem für Pendler attraktivieren. Diese verlieren jeden Tag wertvolle Zeit durch die Dauer ihrer An- und Abreise nach Linz. Durch eine Verwendung des vor kurzem präsentierten ÖBB Cityjets mit Durchbindung zum Hauptbahnhof könnten die veralteten Zuggarnituren ersetzt werden. Das würde keinen Umbau des Schienensystems und eine damit verbundene Verschlechterung der Anbindung in den Zentralraum überflüssig machen. Die Mühlkreisbahn muss in Normalspur erhalten bleiben. Eine langsame Straßenbahnvariante, wie es die RegioTram wäre, wird den Ansprüchen der Menschen nicht gerecht und würde zu einer massiven Verschlechterung in der Region führen", so Steinkellner abschließend.

Unsere Botschaft an den Landeshauptmann


Unsere Botschaft an die ÖVP 2


Unsere Botschaft an die ÖVP 1


Unsere Botschaft an die SPÖ


Unsere Botschaft an die FPÖ


Unsere Botschaft an die Grünen


"Zukunft Mühlkreisbahn"

Sehr geehrte Damen und Herren!
Als gebürtige Putzleinsdorferin (Renate Pühringer) unterstütze ich sehr gerne die Bemühungen der Plattform und wünsche gutes Gelingen!
Mit besten Grüßen aus Salzburg
Renate Scherl

Hofrätin Mag. Renate Scherl



Erhalt und Ausbau der Mühlkreisbahn

 
Hiermit möchte ich Ihre Aktivitäten in oa Angelegenheit unterstützen.
Dr. Hans Dieter Huemer, Leharstr. 9/3, 4020 Linz

Mühlkreisbahn

Uns ärgert schon stark, daß einzig bei der Mühlkreisbahn schon seit Jahren nichts vorwärts geht.

Die Fahrzeiten sind eher länger statt kürzer geworden. Wenn man von Urfahr nach Haslach fährt, bemerkt man

wieviel hier an Fahrzeit eingespart werden könnte.  Warum kann man nicht schon längst die bestehende, mühsam erbaute, traditionelle

Mühlkreisbahn einfach modernisieren und die Fahrzeiten und die Zubringer dementsprechend anpassen.

Die ganze Gleiserneuerung etc. ist doch sinnlos, und das kann man immer schon heraushören, das eine „neue“ Bahn sicher dann nicht bis in Obere Mühlviertel

realisiert wird, sondern nur bis ….? Man hört schon immer von Insidern, daß „heroben“ absichtlich die Bahn ausgehungert wird!

Ist das nicht traurig, in Zeiten, wo der Stau jeden Morgen immer gravierender wird.

Immer vor den Wahlen hört man Versprechungen, was ist da wirklich geschehen?

Mir stoßt das wirklich schon sauer auf und das Wählen wird immer fraglicher!

 

Schürz Regina und Günter

Einladung zur Regionalbahntagung am 21.9.2015 in Feldkirchen in Kärnten

„Wie kommt die Bahn zum Kunden?“
Gewinn für Gemeinden, Regionen und Bahnunternehmen
Tagung und Regionalbahnexkursion

Montag, 21.9.2015
9560 Feldkirchen, Kärnten, Amthof, Hauptplatz 5
Sonderfahrt mit dem neuen cityjet: St. Veit/Glan—Feldkirchen—St. Veit/Glan

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne möchten wir Sie im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (16. - 22. Sept.) noch einmal recht herzlich zur Regionalbahntagung am Montag, den 21.9.2015 nach Feldkirchen einladen.

ExpertInnen von Bahnunternehmen, Bund, Land und Fachleute im Eisenbahnwesen und der Raumplanung berichten über Erfahrungen mit der Attraktivierung von Regionalbahnen.
• Wie profitieren Gemeinden von attraktiven Regionalbahnen?
• Was braucht es, um gute Verknüpfungen zwischen Bahn, Bahnhof und Umfeld zu realisieren?
• Regionalbahnen als Impulsgeber für Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung
• Welche neuesten Trends im Mobilitätsverhalten beeinflussen die Regionalbahnen der Zukunft?

Mittels Bahnexkursion mit dem ÖBB-Sonderzug von St. Veit/Glan nach Feldkirchen und retour werden die Vorteile einer attraktiven Regionalbahn bereits im Vorfeld "erfahrbar". Erstmals kann der neue cityjet in Kärnten erlebt werden. Klimabündnis Österreich lädt Sie zu dieser Tagung ein, mit Unterstützung vom BMLFUW und in Kooperation mit den ÖBB, dem Land Kärnten und der Stadtgemeinde Feldkirchen.
Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Anhang.
Um Anmeldung wird gebeten, keine Tagungsgebühr: www.regionalbahntag.at/tagung
Mit klimafreundlichen Grüßen
Irene Schrenk

i.A. Carina Franschitz
_____________________________
Dip.-Ing. Irene Schrenk
Mobilität und Mobilitätsmanagement

Klimabündnis Österreich GmbH
1040 Wien


ACHTUNG!!Wahlkampf setzt Physik außer Kraft!!


Der Wahlkampf zeigt wieder einmal, daß dabei selbst physikalische Gesetze u. eisenbahntechn. Errungenschaften u. Gegebenheiten außer Kraft gesetzt werden - offensichtlich haben die Verfasser dieses Artikels noch nie gehört von :

- Mehrsystemfahrzeugen (die z.B. in der Stadt elektrisch u. das auf Gleich- u. Wechselstrom u. außerhalb mit Diesel fahren können) – s. https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrsystemfahrzeug

- Aus Klimaschutzmaßnahmen die MKB ohnedies mittelfristig zu elektrifizieren wäre u. diese Maßnahme gleich viel kostet, egal wie die Spurweite ist. Kostenunterschiede gibt es lediglich zw. Wechsel- u. Gleichstrom!

- In Karlsruhe u. anderen Städten sehrwohl auf derselben Trasse 2-system-TFZ fahren, die strab. u. eisb.tauglich sind; in Zwickau auch auf versch. Spurweiten auf 3-Schienen-gleisen (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Gleis#Mehrschienengleise)

- Es ist verkehrspolitisch völlig unerheblich, ob die alte Eisb.brücke saniert u. eine zusätzliche daneben gebaut od. durch eine neue Brücke ersetzt wird, es kommt drauf an, welche Spurweiten die darüber führenden Schienen haben (hier: Normal- u. schmalspur) – diese alles entscheidende Frage wird bei der Brückenabstimmung ausgeklammert! Die Abstimmung wird nur durch die Denkmalschutzbrille gesehen.

- Die Sanierung der Hafenbahn um 200 Mio. € ist offensichtlich zu teuer, während die weitgehend unterird. Führung der 2. Strab.achse genau um diesen Betrag teurer kommt als oberirdisch; d.h. die oberird. Straßenbahn macht das für die Hafenbahn notwendige Geld frei!

Peter Baalmann

KEINE BAHN KEINE STIMME !!!

KEINE BAHN KEINE STIMME !!!

Wie schnell die Zeit vergeht!
Und wie vergesslich die WählerInnen sind (meinen manche PolitikerInnen) - hoffentlich nicht alle…
Die Politik lebt nicht alleine von (jahrelangen leeren) Wahlversprechen, es muss schon auch etwas umgesetzt werden und Versprechen eingehalten werden!
zB Mühlkreisbahn: ausbauen, attraktivieren, elektrifizieren, verlängern, Anbindung an den Hauptbahnhof - um nur einige wenige Politikerversprechen in Erinnerung zu rufen.
Daher auch ein dringender Appell an PolitikerInnen: Versprechen glaubwürdig erneuern und vor allem einhalten und bald angehen
UND an WählerInnen:
KEINE BAHN KEINE STIMME !!!

PolitikerInnenstimmen zur Erinnerung findet man unter


Pühringer Josef
St. Peter/Wbg

:::
zB ein Versprechen von vor fünf Jahren:
—————
Die Mühlkreisbahn kann durch eine Attraktivierung und damit verbundener Elektrifizierung sowie der Verbindung mit dem Hauptbahnhof zu einem Rückgrat des Öffentlichen Regionalverkehrs ausgebaut werden und Fahrgäste gewinnen. Die Erhaltung und Verbesserung des Angebotes ist ein klar deklariertes Ziel der Verkehrspolitik des Landes Oberösterreich.

LHStv. Franz Hiesl
in: http://www.franz-hiesl.at [17.09.2010]

Verkehrspolitik ohne Visionen

Leserbrief

Immer, wenn Landtagswahlen ins Haus stehen, wird Interesse für den Öffentlichen Verkehr – hier insbesondere für die Mühlkreisbahn – geheuchelt. Bereits im Jahr 2009 hat die regierende ÖVP die Zukunft dieser Bahnlinie in den leuchtendsten Farben gemalt. Dass dies nur die Antwort auf die Regioliner-Idee des damaligen LHStv Haider war, war unschwer festzustellen. „10 Jahre ist im Öffentlichen Verkehr praktisch nichts weitergegangen. Jetzt müssen wir endlich "Nägel mit Köpfen" machen: Wir werden in der kommenden Legislaturperiode die Mühlkreisbahn deutlich attraktiver gestalten“ stand in einer Presseaussendung vom Oktober 2009. Auch das Bekenntnis zur Mühlkreisbahn in der gesamten Länge wurde abgegeben.
Nach weiteren sechs Jahren ist wiederum nichts geschehen. Die Versprechen an die Bevölkerung des Bezirks wurden keineswegs eingehalten, die Diskussionen um die Zukunft haben eine weitere Facette durch das absurde RegioTram-Projekt erhalten.
Wenn nun Landeshauptmann Pühringer, der Bahnen ohnehin nur als Kostenfaktor sieht, davon spricht, dass die Mühlkreisbahn die „absolute Priorität“ aller Regionalbahnen habe und ein Ausbau in Etappen angestrebt werde, dann weiß man, wovon er spricht: erste Etappe bis Rottenegg und dann ist Schluss!  Wieder einmal müssen sich Bürgermeister, die für die Zukunft der Menschen des Bezirks eintreten, der Parteilinie beugen.Dass eine moderne Bahn mit attraktiven Fahrzeiten den zahlreichen Pendlern in die Landeshauptstadt täglich Erleichterung bringt und Wirtschaft und Tourismus unterstützen, scheint in den Überlegungen kaum Platz zu greifen. Ein Zeithorizont 2020 ist eine Verhöhnung all jener, die auf eine leistungsfähige Bahn setzen. Ein Blick über den Zaun zu anderen erfolgreichen Bahnen würde die Augen öffnen, was im ÖV mit entsprechendem Willen bewegt werden kann. Die Mühlkreisbahn hat alle Voraussetzungen eine erfolgreiche Regionalbahn zu werden. Aber das wird leider Zukunftsmusik bleiben, bis die Politik vor der nächsten Wahl erneut aufwacht – oder auch nicht!

DI Robert Struger



Leserbrief zum Artikel „Zu(g)kunft: Region will keine Schmalspur-Lösung“ (Tips, 14. Aug. 2015)

Der Artikel liefert wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, wie man als Staatsbürger zum Narren gehalten und die breite Öffentlichkeit durch einen von ihr gewählten Politiker in die Irre geführt wird.
Da folgt im Plädoyer für die Modernisierung der Mühlkreisbahn von Linz bis Aigen Schlägel auf die dezidierte Aussage: „Wir werden sicher keinen etappenweisen Umbau der Bahnlinie in Kauf nehmen, der dann das Ende in Kleinzell oder in Rottenegg findet“, quasi als Antwort die pfiffige Erwiderung: „Das Wichtigste ist, dass die Leute so schnell wie möglich nach Linz und retour kommen.“ Damit wird schlauerweise jede Klarstellung bezüglich der geäußerten Befürchtung vermieden, ohne etwas Falsches gesagt zu haben, wenn sich eines Tages herausstellen sollte, dass der Schienenverkehr von Rottenegg oder Kleinzell die Leute tatsächlich so schnell wie möglich bis Linz und retour bringt und dafür die Anderen bis Aigen Schlägel hinauf auf den stillgelegten Gleisen (z.B. zwischen Haslach und Rohrbach) spazierengehen dürfen. Die Kunst, auf das in Rede Stehende mit etwas ganz Anderem zu antworten, kennt man als besorgter Staatsbürger inzwischen bis zum Überdruss. Sie wird in diesem Fall aber noch mit dem listigen Nachsatz aufgebessert: „Wie weit die Räder unten auseinander stehen, ist nebensächlich.“
So bezichtigt man die Gegner einer ganz unverständlichen Engstirnigkeit und liefert sie dem allgemeinen Gelächter aus. Durch diese Verunglimpfung werden aber nicht nur alle gewichtigen Einwände wie z.B. die doppelten Kosten der propagierten „Schmalspur-Lösung“ bei gleichzeitig (wie eben sehr zu befürchten ist) stark verkürztem Trassenverlauf beiseite gewischt, sondern zugleich jede Begründung darüber verweigert, warum man die viel aufwändigere Reduktion der bestehenden Bahn auf eine Schmalspur gegen den erklärten Willen zahlreicher Gemeinden und ihrer Einwohner unter allen Umständen durchzudrücken versucht, und bei diesem politischen Gewaltakt keineswegs davor zurückschreckt, ihnen mit Taschenspielertricks (von der oben vorgeführten Art) Sand in die Augen zu streuen.
Wenn das die neue Art der Volksvertreter ist, ihre demokratische Gesinnung zum Ausdruck zu bringen, dann bleibt einem als Gegner aller Schmalspurigkeit nur mehr die Wahl, seinen Unwillen darüber durch die Abstinenz bei der kommenden Wahl zu bekunden.


Bernhard Heindl, Öpping

Sehr geehrter Herr Ing. Entholzer

Leserbrief


Sehr geehrter Herr Ing. Entholzer,

natürlich verfolgen Sie Ihr RegioTram-Projekt weiter, das war auch nicht anders zu erwarten. Sie übersehen dabei aber, dass Sie den Willen der Menschen der Region schlichtweg ignorieren. Immerhin mehr als 11.000 Unterschriften und die Resolutionen rd. der Hälfte der Gemeinden des Bezirks fordern den Erhalt und die Modernisierung der normalspurigen Bahn bis zu deren Endpunkt im Bahnhof Aigen-Schlägl. Schon Ihr Vorgänger als Verkehrsreferent hat mit dem damals als Regioliner bezeichneten Projekt eine empfindliche Schlappe erlitten. Die Umbenennung in RegioTram ist ja nur ein Etikettenschwindel. Bei den Projektpräsentationen der letzten Jahre hat sich eine deutliche Ablehnung der Umspurungs- und Verkürzungspläne gezeigt.

Auch wir wollen selbstverständlich die Verbindung der Mühlkreisbahn mit dem Hauptbahnhof und die Verknüpfung mit einem S-Bahnnetz für Linz. Linz ist der zweitgrößte Ballungsraum in Österreich und erfordert ein Verkehrssystem, das zukunftsweisend ist und genügend Kapazitäten aufweist, um den Anforderungen der nächsten Generationen gerecht zu werden. Von der Politik wird erwartet, dass die bestmöglichen Lösungen gefunden und umgesetzt werden. Mit Schmalspurlösungen mögen vielleicht die Erfordernisse zwischen Vorchdorf und Gmunden gelöst werden, nicht aber in einer Region, die derart starke Pendlerströme in den Zentralraum aufweist und mit dem boomenden Radtourismus ein touristischer Zukunftsmarkt ist.

Die Vinschgerbahn in Südtirol wurde als sog. „toter Ast“ stillgelegt. Erst als die interessierten Bürger vor den Landtagswahlen mit Plakaten „kein Zug, keine Stimme“  die Entscheidungsträger aufgeweckt haben,  ist das Projekt vorangetrieben worden. Heute ist diese Bahnlinie eine Vorzeigebahn und erfreut sich ständig steigender Fahrgastzahlen.

Wir werden sicher keinen etappenweisen Umbau der Bahnlinie in Kauf nehmen, der dann das Ende in Kleinzell oder Rottenegg findet. Erfolgreiche Regionalbahnen sehen ihre Märkte im Pendler- und Schülerverkehr und im touristischen Verkehr. Deshalb ist gerade der Bahnhof Aigen-Schlägl  für die Zukunft der Mühlkreisbahn besonders wertvoll.

Gerade Sie weisen – wie auf aktuellen Wahlplakaten – immer wieder darauf hin, dass Sie keine Regionalbahnen zusperren werden. Offensichtlich haben Sie dabei übersehen, dass ein bedeutender Teil der Mühlkreisbahn nicht mehr bedient werden soll. Wir werden jedenfalls nicht zulassen, dass der Bezirk Rohrbach und seine Bahn für einen Straßenbahnausbau in Linz geopfert wird!


Volleisenbahn statt Straßenbahn

Hallo

Mühlkreisbahn auf voller Strecke sanieren und ausbauen, statt Strassenbahn auf halber Strecke um vierfache Kosten

Aktionsvideo der Initiative Verkehrswende-jetzt auf Dorftv

Gvrudi schober


Herrn Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer

Im Dezember vergangenen Jahres richteten wir untenstehenden Brief an LH Dr. Josef Pühringer.

Da er bis dato unbeantwortet geblieben ist, wollen wir ihn hiermit veröffentlichen.



ZUGKUNFT Mühlkreisbahn



Herrn
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Landhausplatz 1
4021 Linz

RegioBahn statt RegioTram

Haslach, am 16.12.2014

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Pühringer!

Am 31. August 2008, einem wunderschönen Spätsommer-Sonntag, fanden die Feierlichkeiten zum 120-jährigen Bestehen der Mühlkreisbahn statt. Wenige Tage zuvor hatte der damalige Verkehrsreferent LHStv. DI Haider diesen Umstand genutzt und sein Regioliner-Projekt öffentlich bekanntgegeben. Die Ernüchterung und Empörung darüber war an diesem Festtag spürbar und es ist sicher noch den  damals teilnehmenden 8.000 Personen in Erinnerung, dass Sie sich wiederholt in den diversen Halten des Dampf-Sonderzuges und auch beim Festakt am Marktplatz von Aigen i.M. eindeutig gegen den Rückbau zu einer Schmalspurbahn ausgesprochen haben und auch ihr Bekenntnis zu einer Modernisierung der Mühlkreisbahn in der gesamten Länge abgegeben haben. Dies war auch wenig später in der „Sendung des Landeshauptmannes“ in Radio OÖ und wiederholt im Wahlkampf zur Landtagswahl 2009 zu hören.

Wir erinnern uns an die Presseaussendung von LHStv. Hiesl vom 21.09.2009 (auszugsweise):
… 10 Jahre ist im Öffentlichen Verkehr praktisch nichts weitergegangen. Jetzt müssen wir endlich "Nägel mit Köpfen" machen: Wir werden in der kommenden Legislaturperiode die Mühlkreisbahn deutlich attraktiver gestalten, ….Die Mühlkreisbahn zwischen Aigen und Linz wird ausgebaut. Durch kürzere Fahrzeiten soll die bestehende Verbindung für die vielen Pendler attraktiver werden. Ziel ist auch, die stark befahrene B 127 zu entlasten…. Dieses Gesamtkonzept bringt Schwung in den öffentlichen Verkehr in Oberösterreich und den Linzern und Mühlviertlern die lang erhoffte öffentliche Anbindung und … ist die beste Lösung für Linz und für das Mühlviertel.“

Und in einer weiteren Presseaussendung von LHStv. Hiesl vom 22.06.2009 heißt es auszugsweise:
„… stehe ich aber zu einer Schienenverbindung bis Aigen, die Einstellung wird es mit mir sicher nicht geben.“

Seither ist wiederum 5 Jahre nichts geschehen. Die Mühlkreisbahn verfällt zusehends, v.a. im Streckenabschnitt oberhalb von Rottenegg und die Landespolitik schaut dabei zu, ohne die Österreichischen Bundesbahnen an die Verpflichtungen aus dem Verkehrsdienstevertrag zu erinnern.

Es scheint, als ob das ungeliebte Projekt einer sog. RegioTram den Menschen außerhalb des Zentralraums von Linz aufs Auge gedrückt werden soll. Obwohl bei diversen öffentlichen Projekterläuterungen die Ablehnung gegen dieses Projekt überwältigend war. Das Kunstwort „RegioTram“, das offensichtlich Modernität und Zukunftsorientierung vermitteln soll, erweist sich zusehends als Mogelpackung. Denn dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine Straßenbahn, die nur den stadtnahen Bereich abdecken wird – es wird immer wieder kolportiert, dass diese Bahn ohnehin nicht weiter als bis Rottenegg geplant ist. Dies wird erhärtet durch Fakten, die sich aus diversen Presseaussendungen ergeben:

In der Pressekonferenz vom 20.04.2011 wurde ein Variantenvergleich von 4 untersuchten Varianten vorgestellt. Letztlich wurde die teuerste und nach Meinung vieler Experten am wenigsten wirkungs- und sinnvolle Variante ausgewählt: eine RegioTram bis Rohrbach um präliminierte Kosten von € 165 Mio (gegenüber der Volleisenbahn von € 112 Mio – also Differenz € 53 Mio); bereits wenig später wurde die annähernd selbe Summe für den Ausbau nur bis Kleinzell (rd. € 150 Mio) genannt und die Anbindung von Rohrbach (oder gar Aigen) nur mehr als Möglichkeit, wenn sich der Verkehr bis Kleinzell bewähren sollte, in Aussicht gestellt.

Erst kürzlich wurden die Kosten für die rd. 4,5 km lange Verlängerung der Straßenbahn nach Traun mit € 70,8 Mio. beziffert. Dieser Vergleich lässt erahnen, dass unsere Befürchtungen keinesfalls aus der Luft gegriffen sind.

In der Presseinformation vom 2. Dezember 2014 wird verkündet, dass die Mühlkreisbahn die wichtigste der zu übernehmenden Regionalbahnen ist, aber erst nach 2020 mit der Modernisierung begonnen werden soll. Ebenso wird ausgesagt, dass alle „derzeit in Betrieb befindlichen Regionalbahnen gesichert und weiterbetrieben werden.“

Es ist ein Schlag ins Gesicht eines ganzen Bezirks, wenn man sich die Konsequenzen dieser Aussagen vor Augen hält: 6 Jahre Stillstand, ohne dass nennenswerte Verbesserungen an der Strecke durchgeführt werden. Dies ist ein Vertreibungsprogramm ersten Ranges, das offensichtlich zum jetzigen Zeitpunkt nur dazu dienen soll, die Mühlkreisbahn aus dem Wahlkampf herauszuhalten, um nicht dasselbe Dilemma wie vor 5 Jahren zu erleben.

Man kann eine Verlängerung dieser Misere den Verkehrsteilnehmern – auch jenen auf der Straße – nicht mehr länger zumuten und wir nehmen an, dass Sie diese auch nicht verantworten wollen. Denn jeder, der im Zug sitzt, ist nicht auf der Straße.

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, wir appellieren an Sie, dass endlich mit den Modernisierungsmaßnahmen an der Mühlkreisbahn begonnen wird.  Es kann doch nicht sein, dass es mehr als 10 Jahre (s. Aussendungen oben) dauert, dass überhaupt Maßnahmen angedacht werden. Durch die Laufzeit des Verkehrsdienstevertrages wäre es möglich die Zeit zu nutzen, um mit den ÖBB (bzw. Bund) gemeinsam Verbesserungen umzusetzen. Wäre es nicht überhaupt sinnvoller für die Mühlkreisbahn eine ähnliche Vorgangsweise wie für Almtal- und Hausruckbahn zu wählen? Oder geht es nur darum, dass die Linz Linien mit einer attraktiven Strecke erweitert und bedient werden sollen.

Wir erneuern deshalb hier nochmals unsere Forderungen, sowie es auch in der Präambel zur Gründung der Plattform Zugkunft Mühlkreisbahn nachzulesen ist:

Wir fordern
+ einen verantwortungvollen Umgang von ÖBB, Republik Österreich und Land OÖ mit der Mühlkreisbahn
+ Erhalt, Ausbau und Attraktivierung der Bahn
+ sofortige Beseitigung der Langsamfahrstellen
+ Fahrzeitverkürzung auf rd. eine Stunde von Rohrbach nach Linz
+ Taktfahrplan und Vertaktung mit der Straßenbahn sowie Zubringerbussen
+ Verbindung mit dem Hauptbahnhof – vollwertiger Bahnanschluss mittelfristig
+ Attraktivierung von Bahnhöfen und Parkplätzen
+ ganzjährige Barrierefreiheit
+ Wiederaufnahme des Güterverkehrs

11.000 Menschen haben für die rasche Modernisierung der Bahn unterschrieben, unter Ihnen auch Abt Martin als „besorgter Mitbürger“, wie er selbst zum Ausdruck bringt.  Umgelegt auf den Bezirk Rohrbach (als Beispiel) würde dies 19% aller Bewohner bedeuten!!!
345 Menschen haben im blog (mittlerweile knapp 65.000 Aufrufe) ihre Unterstützung für die Modernisierung der bestehenden Mühlkreisbahn zum Ausdruck gebracht.
15 Gemeinden haben eine Resolution im Gemeinderat für eine moderne Mühlkreisbahn fast zu 100% einstimmig beschlossen, das sind nahezu die Hälfte der Gemeinden des Bezirks.
Die allermeisten Kommentare in div. Medien zum Thema Mühlkreisbahn sprechen sich mit großer Mehrheit gegen die RegioTram-Variante aus.

Politik muss für die Menschen der Region gemacht werden: das zeigt die große Anzahl dieser Unterstützer.

Es kann nicht sein, dass der ländliche Raum auf Kosten des Zentralraumes ausgehungert wird. Denn gerade hier wohnen jene Menschen, die ihre Arbeitsplätze in Linz haben und somit ein Recht auf eine bequeme und stressfreie Anfahrt haben.

Wir haben das Glück eine Bahnverbindung zu haben, die mit entsprechendem Willen zu einem Vorzeigeprojekt im Öffentlichen Verkehr ausgebaut werden kann! Daher ist es nicht zu spät die richtigen Weichenstellungen für die Mühlkreisbahn zu setzen.

Der Möglichkeiten eröffnen sich hier viele. So wäre es ein Leichtes, die modernisierte Mühlkreisbahn in einem ersten Schritt über eine Nahverkehrsdrehscheibe Nord am Mühlkreisbahnhof optimal in den Linzer Stadtverkehr einzubinden. Ein Vorschlag, dem Herr LHStv. Hiesl bei einer Diskussionsveranstaltung im Stift Schlägl einiges abgewinnen konnte und in Richtung Bezirk meinte: „Ihr müsst sagen, was Ihr wollt.“ Die derzeit prekäre Umsteigesituation würde damit entschärft und das zweifelhafte Argument der „Umstiegsfreiheit“, welche lt. Verkehrsexperten im Nahverkehr kein zentrales Qualiätskriterium ist, relativiert. Mittel- bis langfristig sollte die Bahn auch über die Donau geführt und in ein OÖ. S-Bahnsystem integriert werden.  Das alles um nur max. die Hälfte der Kosten für Umspurung und Neubau, bei dem eine Unmenge an wertvoller Infrastruktur vernichtet würde.

Es wäre damit beiden gedient: dem Oberen Mühlviertel und der Stadt Linz gleichermaßen. Dass auch das Mobilitätsverhalten einem Wandel unterworfen ist, belegt  eine jüngst veröffentlichte Umfrage unter jungen Menschen bis 30: 69% wollen den Ausbau der Öffis und das ist für diese Gruppe das zweit-wichtigste Thema!

Wir wollen hier ernstgenommen werden und erwarten auch, dass wir gehört werden. Wir wollen nicht, dass die Mühlkreisbahn als Tauschobjekt für die Durchsetzung anderer Projekte herhalten muss. Und wir wollen auch nicht, dass die Gemeinden, die sich für die Bahn einsetzen „an die Kandare“ genommen werden.

Denn es geht um die Zukunft der Mobilität, die sich in den nächsten Jahren grundlegend ändern wird. Es geht um die kommenden Generationen, um Lebensqualität und Umwelt vor dem Hintergrund des Klimawandels und um Schöpfungsverantwortung. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Es geht auch darum, dass eine stark vom Auspendeln betroffene Region ein adäquates und zukunftsfähiges Verkehrsmittel hat, um der Abwanderung entgegenzuwirken. Es geht um die Tourismusregion Böhmerwald und um die im Entstehen begriffene Europaregion Donau-Moldau, und es geht letztlich um die Zukunft des Bezirks. Und es kann nicht darum gehen, dass den Menschen etwas vorgegaukelt wird, was eh nicht kommen wird.

Daher appellieren wir an Sie, Herr Landeshauptmann nocheinmal eindringlich, das Wahlversprechen Ihrer Partei wahrzumachen, den entsprechenden Regierungsbeschluss aus dem Jahr 2009 umzusetzen und den Ausbau der Mühlkreisbahn von Aigen bis Linz jetzt in Angriff zu nehmen. Die Bevölkerung wird es Ihnen danken.
Wir zählen auf Sie.


Unser Anliegen und unsere Vorstellungen sind wir auch gerne bereit mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch im Detail zu erörtern und ich ersuche diesbezüglich höflich um einen Gesprächsterm in Begleitung von ein bis zwei Personen.

Ich darf  Ihnen an dieser Stelle im Namen der Plattform Zugkunft Mühlkreisbahn, die sich als Sprachrohr jener Menschen im Bezirk sieht, die sich für eine moderne Bahn in den Böhmerwald einsetzen, schöne Weihnachtsfeiertage und ein erfolgreiches Neues Jahr wünschen.

Mit den besten Grüßen



Alois Hain
Sprecher


Brief ergeht per e-mail zusätzlich an:

Mitglieder der OÖ Landesregierung
Mitglieder des OÖ Landtagspräsidiums
Abgeordnete des Bezirks Rohrbach zum OÖ. Landtag
Klubobleute
Bezirkshauptfrau Dr. Wilbirg Mitterlehner
Sprecher der Bürgermeisterkonferenz Wilfried Kellermann
Bezirksparteiobleute
Bundesminister Alois Stöger
Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner
Nationalratsabgeordnete Gabriela Moser

JA! Dreiländernetz!

2. Tag der Dreiländer-Personenverkehrsvernetzung

Die Bevölkerung der Böhmerwaldregion braucht einen grenz­überschreitenden öffentlichen Verkehr!
Es ist grotesk, dass für Bahn- und Busreisende die früheren Staatsgrenzen auch im vereinten Europa heute noch eine große Hürde darstellen. Aus diesem Grund veranstaltet die Ilztalbahn GmbH in Zusammenarbeit mit der oberöster­reichischen sunnseitn Kulturentwicklung, der Plattform ZUGKUNFT Mühl­kreis­bahn und böhmischen Aktiven einen Tag im Zeichen des grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrs – den zum zweiten Mal stattfindenden „Samstag der Dreiländer-Verkehrsvernetzung“, 18. Juli 2015.

Kommt alle!!

(s. auch >Presse - PA 07.07.2015)