Die Region steht hinter ihrer Bahn


















AIGEN-SCHLÄGL. 130 Jahre  nach der ersten Fahrt der Mühlkreisbahn, gab die Jubiläumsveranstaltung in der Bioschule Schlägl Zuversicht und Hoffnung für deren Zukunft. Alle Festredner sprachen sich für den Fortbestand der Zugverbindung bis Aigen-Schlägl aus und auch dafür, dass die langjährigen Forderungen nach mehr Tempo und besserer Taktfrequenz erfüllt werden. Da passt es gut, dass sich auch die Bürgermeiste geschlossen für die Mühlkreisbahn einsetzen.

Beitrag in den Tips

130 Jahre Mühlkreisbahn - bedeutende Lebensader


















Beitrag in der Bezirksrundschau

"Leuchtturm auf Schiene": Zillertal gibt Wasserstoff

Die Zillertalbahn setzt künftig ganz auf einen Wasserstoffantrieb – und ist damit weltweiter Pionier.
















Quelle: Tiroler Tageszeitung

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Eine bahnbrechende Technologie für den Schienenverkehr

Wasserstoffgetriebene Züge, bereits im Einsatz.

Hier dazu 2 Kurzvideos:

https://youtu.be/5t0bt3P5tGk
https://youtu.be/_F11bx6FqbM

Das wäre doch was für die MKB!

ZUGKUNFT

Aigen Hauptbahnhof


Heimlich, still und leise hat einer der Mühlkreisbahnzüge den Weg zum Linzer Hauptbahnhof gefunden. Gibt's womöglich doch (wieder) eine Normalspur-Schienenverbindung zwischen Urfahr und Linz?  Haben sie die ÖBB, Land OÖ und Stadt Linz bereits realisiert und nur vergessen uns das in einer Pressekonferenz mitzuteilen? Fragen, Verwirrung und keine Antworten! ;)

Linzer Welt-Gehsteig

Mario Dejaco ist zu  seinem gelungenen PR-Gag für den Vorschlag einer Linzer Donauquerung mittels Luftgehsteig wirklich zu gratulieren. Diese Medienaufmerksamkeit muß man erst einnmal erreichen.

Die Stadt Linz sollte sich aber lieber den Ideen und dem Erfolg eines anderen Dejaco zuwenden. Gemeint ist Joachim Dejaco, der mit der Revitalisierung der Vinschgerbahn  bewiesen hat wie man eine marode Eisenbahn in der heutigen Zeit zu einem multilateralen leistungsfähigen und  pulsierenden Transportmittel inclusive Bus und Radverkehr wiederbeleben kann. Das ist ihm allerdings, trotz aller guten Ideen  und dem Engagement seiner Mitarbeiter und Unterstützer nur gelungen, weil sich  nicht nur der zuständige Landesrat sondern die gesamte Südtiroler Landesregierung hinter dieses Projekt gestellt hatten. Außerdem hat die Landeshauptstadt Bozen das Projekt ebenfalls voll unterstützt. Da der politische Wille also vorhanden war, ist es auch gelungen die notwendigen finanziellen Mittel aufzutreiben.
 
In Oberösterreich finden wir  leider diese  Situation noch nicht vor. Die Bevölkerung und der zuständige Landesrat sind zwar dafür und auch Wien würde mitmachen. Die  Landesregierung schaut zu und wartet auf Geld und die Stadt Linz ist total dagegen. Deren Politiker hängen noch immer an dem längst überholten Straßenbahnprojekt bis Rottenegg und wehren sich daher sowohl gegen die Modernisierung als auch gegen den Anschluss der Mühlkreisbahn an den  Hauptbahnhof.

Beim Ausbau der Mühlkreisbahn wissen wir, dass es ein Erfolg wird. Bei dem Welt-Gehsteig ist das mehr als zweifelhaft und trägt außerdem zur Verkehrsentlastung von Linz überhaupt nichts bei.

Walter Höllhuber

ÖV-Projekte dulden keinen Aufschub!

Das darf doch nicht wahr sein: nach mehr als 30 Jahren und einer Unzahl von Projekten und Studien wird endlich eine machbare Lösung für die Einbindung der Mühlkreisbahn in den Linzer Hauptbahnhof auf den Tisch gelegt. Und nun tritt der Landesrechnungshof auf den Plan und fordert – mehr oder weniger: zurück an den Start.

Linz erstickt im Stau; attraktive, öffentliche Verkehrsmittel, die das vom Auspendeln geprägte Mühlviertel mit dem Zentralraum verbinden, fehlen; die Brückenthematik dominiert die täglichen Verkehrsmeldungen; die Parkplatzsituation in Linz ist hinlänglich bekannt. Und nun sollen wieder neue Untersuchungen gestartet werden.

Der Landesrechnungshof hat sicher seine Berechtigung, wenn es um den effizienten Einsatz öffentlicher Mittel geht. Aber irgendwann braucht es eine politische Entscheidung. Vor allem, wenn es darum geht, die Lebensqualität der Pendler zu verbessern und unseren Lebensraum zukünftigen Generationen zu sichern.

Schienengebundener öffentlicher Verkehr in Ballungsräumen - wenn er entsprechend attraktiv ist, gute Fahrzeiten aufweist und qualitativ hochwertig ist – führt zu hoher Inanspruchnahme, entlastet die Umwelt und fördert das verkehrspolitische Ziel der nachhaltigen Verlagerung des Individualverkehrs auf den ÖV. Das zeigen zahlreiche internationale Beispiele.

Es geht hier nicht um die Mühlkreisbahn alleine. Auch der Großraum rund um Gallneukirchen benötigt eine schienengebundene Anbindung an den Zentralraum. Das öffentliche Verkehrssystem der Zukunft benötigt Vernetzungen: Individualverkehr, Bussysteme, innerstädtischer Verkehr; S-Bahnen, Regionalbahnen und Fernverkehr müssen optimal und ohne unnötige Umsteigevorgänge miteinander verknüpft sein. Und dies muss im Hinblick auf Kapazitäten und Qualität auf der heute üblichen Normalspur basieren! Dann wird das gesamte System vom Kunden angenommen und alle profitieren davon.  Der Linzer Hauptbahnhof muss Dreh- und Angelpunkt dieses Verkehrssystems sein. Und deshalb ist es so wichtig, dass alle Bahnen dorthin geführt werden.

Politik hat damit zu tun, Visionen für die Zukunft zu erarbeiten und an deren Umsetzung festzuhalten. Das, was jetzt gebaut wird, wird die nächsten Jahrzehnte überdauern müssen. Insellösungen haben da keinen Platz. Gute ÖV-Lösungen werden von den Menschen durch hohe Inanspruchnahme ausgezeichnet. Dem steht entgegen: jede Umstellung einer Schienenverbindung auf Busse bringt insgesamt hohe Fahrgastverluste für den ÖV.

Insofern ist zu hoffen, dass jetzt kein Stillstand bei den Planungen eintritt und an der Umsetzung der Projekte für die Menschen zügig weitergearbeitet wird. Die Verkehrsmisere in und um Linz darf nicht prolongiert werden.

DI Robert Struger, Linz

Keine Mühlkreisbahn - Keine Donaubrücke

Der Landesrechnungshof hat eine Studie über die Bahnverbindung zwischen   dem Hbf Linz  und Urfahr erstellt und kommt zu dem Ergebnis, dass die Planungen, von einem Baubeginn gar nicht zu reden, erst dann weitergeführt werden sollen, wenn alles im Sinne der Stadt Linz optimiert ist und die Sinnhaftigkeit der Mühlkreisbahn oberhalb von Rottenegg und die Verlängerung bis zum Hbf geklärt sind. Das können wir  als  Nutzer der Bahn nicht akzeptieren. Abgesehen davon, dass es dem LRH nich zusteht  der  Politik vorzuschreiben ob, sondern nur wie etwas zu machen  ist, mangelt es ihm auch an Informationen und Unterlagen um überhaupt so eine Bewertung vornehmen zu können. Die Mühlkreisbahn  wurde 1888, nach jahrzehntelanger Diskussion, fertiggestellt. Die Bahn war als Verbindungsstrecke von der Westbahn zu den bayrischen und böhmischen Bahnen beschlossen worden. Daher auch die Normalspur. Die Strecke Urfahr - Aigen war lediglich die erste Bauetappe  da man sich auf den Standort der  Donaubrücke, ob in Linz oder Aschach oder Einbindung in die Sumerauerbahn, nicht einigen konnte. Innerhalb von OÖ war sie als Verbindung des Inn- und Hausruckviertels  mit dem Mühlviertel gedacht. Der LRH stützt sich lediglich auf zahlreiche Protokolle seit 2008, alle nach der 120 Jahrfeier . Die seit 1908 !! laufenden öffentlichen Diskussion über die Fertigstellung der Mühlkreisbahn wird überhaupt nicht erwähnt..... Auch die  zahlreichen Bürger initiativen, Unterschriftenlisten, Gemeinderesolutionen, Euregio Empfehlung etc. der letzten 20 Jahre hat es anscheinend für Linz  nie gegeben.  Wir appellieren  jedenfalls an die Politiker von Stadt und Land diesen Wünschen des LRH nicht nachzukommen sondern im Gegenteil die Planungen unter Hochdruck fortzusetzen oder gleich den Baustopp zu verfügen, denn eine neue Brücke ohne Eisenbahn wird es nicht geben. Wir feiern heuer noch 130 Jahre Fertigstellung der  ersten Bauetappe der Mühlkreisbahn. Bauen wir doch endlich auch die zweite (Hbf) und dritte (Bayern) Etappe, dann können wir auch mit entsprechenden Kostenbeteiligungen von Wien  und von der EU rechnen und die ganze Region grenzüberschreitend beleben. Die Bereitschaft dazu konnte bereits in zahlreichen Gesprächen  mit den Bayern den Tschechen und mit Wien festgestellt werden. Das Ganze könnte  dann unter dem Dach der "Donnau-Moldau-Region" laufen.

Walter Höllhuber, Schwarzenberg             

Jetzt endlich Taten setzen!

Seit 25 Jahren wird über die Einbindung der Mühlkreisbahn in den Linzer Hauptbahnhof diskutiert, einer Achse die durch den täglichen Stau auf der B 127 ständig in den Schlagzeilen ist. In derselben Zeit ist die CO2 –Belastung, in erster Linie verursacht durch den Individualverkehr dramatisch angestiegen. Heute, in einer Zeit der Diskussionen rund um die Verringerung der Schadstoff-Emissionen tritt ausgerechnet ein ehem. Grünpolitiker auf und fordert die Einstellung einer Bahnlinie!
Die Liste der Studien rund um die Mühlkreisbahn ist bereits sehr lang, letztendlich hat ein renommiertes Schweizer Institut des Ausbau der normalspurigen Bahn und deren Verbindung mit dem Hauptbahnhof als die bestgeeignete Lösung für die Zukunft vorgeschlagen. Es ist endlich Zeit Taten zu setzen und nicht wieder die Diskussion von vorne zu beginnen!
Die Gründe für die schlechte Nutzung der Bahn im oberen Abschnitt liegen in der jahrelangen Vernachlässigung der Infrastruktur. Vergleichbare Projekte zeigen, dass mit Beschleunigung, Einführung von Taktverkehren – auch in Tagesrandzeiten - und zeitgemäßen Fahrzeugen hohe Fahrgastzuwächse erzielt werden. Dazu müssen sich aber auch die regionale Politik und auch der Tourismus endlich bekennen.  Zahlreiche Beispiele längst totgesagter Bahnen, die diesen Weg beschritten haben, zeigen den Erfolg!
Zusehen, wie alles schlechter wird und dann jammern, wenn es zu spät ist, ist sicher nicht die richtige Methode. Das Bekenntnis zur Bahn muss breit getragen und der Ausbau eingefordert werden!

DI Robert Struger, Linz

Quelle: OÖNachrichten, 04.2018

Moderne Bahn für den Bezirk

Wir im Bezirk Rohrbach haben das Glück über eine Bahnlinie zu verfügen, die den Zentralraum mit dem Böhmerwald verbindet. Es ist ein Gebot der Stunde, nach bereits jahrzehntelangen Diskussionen, endlich mit der Modernisierung der Bahn zu beginnen. Die Menschen im Oberen Mühlviertel haben es sich verdient, ihren Weg zur Arbeit und Ausbildung in modernen Zugsgarnituren rasch und häu g absolvieren zu können. In Zeiten des Zusammenwachsens von Regionen, wie wir es gerade in der Europaregion Donau-Moldau erleben, wird auch der Tourismus sehr stark von einer modernen Bahn pro tieren. Ich erlebe immer wieder durch Rückmeldungen, wie gerne Menschen mit der Bahn ins Obere Mühlviertel und zum Stift Schlägl kommen wollen. Deshalb ist auch die Anbindung an den Hauptbahnhof sehr wichtig. Aus Verantwortung der Natur und den kommenden Generationen gegen- über appelliere ich an alle Verantwortlichen an einem Strick zu ziehen und den Bezirk Rohrbach nicht von der umweltfreundlichen Bahn abzukoppeln. Der Bezirk Rohrbach wäre ohne Mühlkreisbahn der einzige Bezirk in Oberösterreich ohne Bahn. Die Landesgartenschau 2019 in Aigen-Schlägl wäre eine tolle Möglichkeit, die Bahn als zukunftsfähiges Transportmittel ins Bewusstsein zu bringen. 

von Martin Felhofer Abt Stift Schlägl

Quelle: Tips Rohrbach, 05.2018

Beschleunigung ist unerlässlich

Die Mühlkreisbahn gehört zu meinem Leben. Nicht nur weil ich in der Nähe des Bahnhofs Rohrbach-Berg wohne und sie täglich sehe und höre, sondern weil ich auch mit ihr fahre. Mein Lebensgefährte benützt sie sogar täglich zur Arbeit nach Linz hin und zurück. Sehr viele Bücher und unzählige Zeitungsartikel, Dossiers, Feuilletons hat er in der Mühlkreisbahn schon gelesen. Die Fahrt im oft überfüllten Bus ist nichts für schwache Mägen und noch viel weniger für Lesefreudige, denen nach dem ersten Satz schlecht wird. Nervenaufreibend ist meistens auch das Beschalltwerden mit belangloser Musik. Die Straße von Aigen nach Linz ist zu den Stoßzeiten dicht befahren und gleicht oft einem Kriegsschauplatz. Wer nicht schneller als 80 km/h fährt und womöglich noch mit einem kleinen, sparsameren Auto unterwegs ist, gilt vielen als Hindernis, das man am liebsten abschießen möchte. Doch, Gott sei Dank, gibt es die Mühlkreisbahn! Diese ist zwar zu langsam, aber das umweltfreundlichste, sicherste, und friedlichste Verkehrsmittel. Man entkommt nicht nur dem täglichen Stau, sondern darf bequem durch die schöne Landschaft fahren. Ein Gewinn für Geist und Seele. Ein Gewinn für Umwelt und Natur. Ein Gewinn für den Bezirk Rohrbach, wenn sie attraktiviert wird! Wenn die Langsam-Fahrstellen und das 4-Stundenloch im Fahrplan beseitigt sind, gibt es kein Argument mehr gegen sie. 

von Renate Sonnleitner Rohrbach-Berg

Quelle: Tips Rohrbach, 05.2018

Straße oder Schiene


Wer fährt nicht lieber mit der Bahn als mit dem Bus? Wenn allerdings eine Regionalbahn wie die Mühlkreisbahn über viele Jahre hin vernachlässigt wurde und daher die Fahrzeit viel zu lang ist, verliert sie an Attraktivität. Die Lösung ist aber nicht der Umstieg auf den Straßenverkehr, sondern die Sanierung dieser Bahnlinie und die Anbindung an den Hauptbahnhof. Für mich ist die Frage Straße – Schiene vor allem auch eine Frage des Umwelt- und Klimaschutzes. Eine attraktive Bahn wird erfahrungsgemäß entsprechend genützt und ist somit das klima- und umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Die Folgen des Klimawandels sind in unserer Zeit nicht mehr zu leugnen und der Straßenverkehr trägt wesentlich zu den CO2 -Emissionen und damit zum Klimawandel bei. Schließlich ist der Verlust der Wohnqualität für Bewohner an stark befahrenen Straßen zu bedenken. Politische Entscheidungsträger hätten die Aufgabe, lenkend einzugreifen, damit der Güterverkehr nach Möglichkeit von der Straße auf die Schiene verlagert wird. 

von Sr. Gisela Radinger, Steinerkirchen a.d.Traun/Rohrbach-Berg

Quelle: Tips Rohrbach, 05.2018

Die Buchner-Bahn

Die Idee, die Mühlkreisbahn nicht bis zum Hauptbahnhof Linz zu verlängern; sondern in eine Autobuslinie und Straßenbahn rückzubauen, entspricht nicht einmal dem logischen Verkehrsverständnis der Grünen aus den 80er-Jahren. Damals haben sich die Grünen zumindest verbal noch für die Bahn eingesetzt. Jetzt kommt der ehemalige Bürgermeister von Steyregg und schlägt uns, nachdem die Entscheidung für die Verlängerung der Mühlkreisbahn endlich gefallen ist, den Abbau der Eisenbahn vor. Steyregg tut sich leicht. Da gibt es die Steyreggerbrücke über die Donau und die Summerauerbahn, die einen Anschluss an den Hauptbahnhof und auch bis zur tschechischen Grenze hat. Wie kommt er nun dazu, dem westlichen Teil von Urfahr-Umgebung und dem Bezirk Rohrbach zu verwehren, dass sie ebenfalls einen entsprechenden Straßenanschluss und Bahnanschluss zum Hauptbahnhof und nach Bayern bekommen?

von Walter Höllhuber Schwarzenberg

Quelle: Tips Rohrbach, 05.2018

Gleisbauarbeiten

... hoffentlich werden nun alle Gleisschäden zwischen Neufelden und Haslach behoben, dann sind die Langsamfahrstellen bald Geschichte?


130 Jahre Mühlkreisbahn

Seit 130 Jahren verbindet die Mühlkreisbahn das Obere Mühlviertel mit der Landeshauptstadt. Die Errichtung der Bahn war eine Meisterleistung und für die damalige Zeit eine wahre Pioniertat. Solche Pioniertaten wünschen wir uns auch von den heutigen Entscheidungsträgern, damit die Mühlkreisbahn das Land auch die nächsten 130 Jahre verbindet.

Fotocollage zur MKB

Mit Wasserstoff in die Zukunft

Dass man eine Regionalbahn auch innovativ und zukunftsträchtig betreiben kann, zeigt das Beispiel der Zillertalbahn. Sie fährt demnächst mit Wasserstoff.



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Bayerische Nachbarbahn macht wieder Holztransporte

Foto: Schoyerer, ITB
Stillgelegt war sie, die benachbarte Ilztalbahn, wo man vor wenigen Jahr(zehnt)en sogar noch die Gleise zwischen Waldkirchen und Nove Udoli herausriss und vollendete Tatsachen schaffte. Doch glücklicherweise haben die Gleise zwischen Passau - Waldkirchen - Freyung Zeiten der verkehrspolitischen Engstirnigkeit überdauert.

Vor wenigen Jahren haben einige verwegene Menschen begonnen die Ilztalbahn wieder zum Leben zu erwecken. Dabei waren die Widerstände, die es zu überwinden galt ziemlich groß. Seither wird hier ein gut florierender Wochenendbetrieb in der Sommersaison geführt.

Nun wird auch der Holztransport wieder aufgenommen. Nach den großen Sturmschäden Ende August warten 100.000 Festmeter Holz auf den Abtransport. Und wer könnte das besser als die Ilztalbahn. Die Güterladerampe in Waldkirchen wurde aus dem Dornröschenschlaf geholt und der Holztransport kann anlaufen.

Was lernen wir daraus für die Mühlkreisbahn? Bahnen sind wichtige Infrastruktur, denen im Alltag und im Katastrophenfall eine Schlüsselfunktion zukommt.

Landtagsbeschluss Kostenübernahme - Neue Linzer Donaubrücke mit MKB-Gleis

Die "Neu Linzer Donaubrücke"- als Ersatz für die abgerissene Eisenbahnbrücke - wird gebaut. Das Konzept für diese neue Brücke sieht vor, dass sie für die Durchbindung der MKB geeignet ist.

Der OÖ Landtag hat nun in seiner Sitzung am 21.09.2017 einstimmig beschlossen, die Mehrkosten von ca. 1 Mio EUR zu 100 % zu übernehmen.

Danke!


Ökomenische Mühlkreisbahnfahrt

Kürzlich fand in der MKB eine spannende Begegnung statt. Katholiken und Protestanten fanden sich aus Anlass des Lutherjahres zum Dialog ein. Was Katholiken und Protestanten schaffen, sollten auch Land OÖ und Stadt Linz schaffen, nämlich reden und gute Lösungen suchen, in ihrem Fall für die MKB.


Pendlerallianz für bessere Mühlkreisbahn














Wie kürzlich in den OÖN zu lesen war, setzt sich auch die Mühlviertler Pendlerallianz für eine bessere MKB ein. 

Insgesamt habe sich die Verkehrssituation für die vom Stau gequälten Mühlviertler in Linz aber nicht verbessert, [...] "Durch den Abriss der Eisenbahnbrücke hat sich die Lage sogar verschärft."

Zu den wichtigsten Forderungen der Pendlerallianz gehört – neben der raschen Errichtung einer neuen Brücke – der Ausbau des Angebots an Park-and-ride-Anlagen rund um Linz sowie eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs, beispielsweise die Beseitigung der Langsamfahrstrecken auf der Mühlkreisbahn sowie ein dichterer Fahrplan, vor allem zu Stoßzeiten.

Stadt Linz & Land OÖ müssen endlich weiter tun!

Mühlkreisbahn-Debatte soll wieder in Schwung kommen




Fahrgastfrequenzen zählt man nicht

...man macht sie. Österreichische Erfolgsbeispiele aus dem Bahn-Nahverkehr.


In den Diskussionen um die Mühlkreisbahn-Anbindung an den Linzer Hauptbahnhof wurde die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme wegen angeblich nur 200 Umsteigern angezweifelt. In Anlehnung an ein Zitat eines Verkehrsplaners, „Fahrgastfrequenzen nicht zu zählen, sondern zu machen“, sei auf das Erfolgsmodell der Salzburger S-Bahn verwiesen. Dort haben sich die Fahrgastzahlen aus Richtung Golling durch die Durchbindung über Freilassing hinaus, neue Halte und Vertaktung von 1,2 auf 3,6 Mio. jährlich verdreifacht. Zwischen Salzburg und Freilassing weisen die neuen Halte folgende tägliche Fahrgastzahlen auf: Mülln 1300, Aiglhof 1100, Taxham 6000, Liefering 600. Früher wurde dieser Abschnitt nur von Zügen aus/nach Bayern ohne Zwischenhalte bedient; die Frequenz war entstprechend „mager“. Am Südast wurden die Hst. Parsch und Gnigl zu den Kreuzungen mit den Obuslinien hin verlegt und die 1978 mangels Inanspruchnahme aufgelassene Hst. Glasenbach als Salzburg Süd mit Obusanbindung reaktiviert. Die Fahrgäste steigen also an zahlreichen neuen Stellen aus und zu bzw. zwischen S-Bahn und Obus um, wo es früher kaum jemand tat. Auch in Linz werden, wenn die Halte der künftigen „Mühlkreisbahn neu“ an den Kreuzungspunkten mit Bus-, Obus- und Tramlinien errichtet werden, die Fahrgastzahlen entsprechend ansteigen, weil sich so die Gesamtreisezeit zu den Zielen in der Stadt erheblich verkürzt. Reisende aus dem Mühlviertel über Linz hinaus fahren derzeit entweder mit bahnparallelen Bussen zum Hauptbahnhof oder noch häufiger gleich mit dem Auto! Ebenso Reisende aus dem Süden und Westen von Linz in den Linzer Osten. Das größte Potential für die Mühlkreisbahn steht nämlich derzeit noch im Stau an der B 127!

Neues Volksblatt, 16.3.2017, Leserbrief: Peter Baalmann

80 % für die Verbindung der MKB zum Hauptbahnhof

Viele Studien wurden evaluiert, das Beste zusammengefasst, ein Projekt verfasst, dazu ein einstimmiger Regierungsbeschluss gefasst und schließlich ein einstimmiger Landtagsbeschluss.

Die OÖ Nachrichten sind sich aber noch immer nicht sicher und fragen ihre Leser, ob es sinnvoll ist die MKB bis zum Hauptbahnhof zu verlängern. Die Antwort der OÖN-Leser ist eindeutig, Per 06.03.2017 halten das 80 % der abstimmenden Personen für eine große Chance. 

Wir halten das auch für eine große Chance und freuen uns, wenn auch die OÖN die Chancen erkennen für eine moderne MKB zwischen Aigen-Schlägl und Linz-Hauptbahnhof.

ZUGKUNFT Mühlkreisbahn

Grünes Licht für neue Mühlkreisbahn!


Der OÖ Landtag hat grünes Licht für die neue Mühlkreisbahn gegeben.

Wir gehen von einer raschen Umsetzung des Projektes, einem dauerhaften Betrieb ab Aigen-Schlägl und einem laufenden Betrieb trotz Umbaus aus.

Artikel in den Tips

Artikel in der Bezirksrundschau

DANKE für die Ansage bis Aigen-Schlägl!



Verkehrslandesrat Mag. Günther Steinkellner am 27.02.2017 im ORF OÖ




ORF:
"[...] wie schaut es am Land aus, von Urfahr bis Aigen-Schlägl, wird die ganze Strecke eingebunden?" 

Günther Steinkellner:
"Mein Ziel ist es die ganze Strecke einzubinden und durch das Zweisystemfahrzeug - innerstädtisch fährts mit Strom, außerhalb mit Diesel - ist es möglich bis Aigen-Schlägl zu fahren. Es soll auch in der Zukunft der ländliche Raum berücksichtigt werden und deswegen ist es mir auch wirklich ein Anliegen diese Achse zu erhalten."


In Aigen-Schlägl beginnt die Mühlkreisbahn ...

... und das muss so bleiben!

Als kleine geographische Nachhilfe hier der Ausschnitt aus der amtlichen österreichischen Karte, wo die Mühlkreisbahn beginnt.

Nur für den Fall, dass das in Linz wer vergessen sollte!

Haben Sie einen größten beruflichen Wunsch?

- lautetete die Frage des aktuellen Wirtschaftsmagazins im Neuen Volksblatt an LR Günther Steinkellner.

Steinkellner: "Das wäre der Beschluss der Umsetzung der Durchbindung der Mühlkreisbahn zum Linzer Hauptbahnhof."

Das genau und die möglichst ohne weitere Verzögerungen folgende Attraktivierung der Bahn für alle im Oberen Mühlviertel sind auch unsere wichtigsten Anliegen. In diesem Sinne:

Alles Gute und viel Erfolg für 2017!

ZUGKUNFT Mühlkreisbahn

















Mühlkreisbahn - Systemstudie

Unser Brief an LR Günther Steinkellner vom 31.10.2016 in Auszügen:

Sehr geehrter Herr Landesrat Mag. Steinkellner,
lieber Günther,

das von Dir präsentierte Ergebnis der Systemstudie hat unsere Hoffnungen nicht enttäuscht! Die Plattform „Zugkunft Mühlkreisbahn“ – als Initiative der ersten Stunde im Oberen Mühlviertel – sieht sich damit in ihrer Arbeit für die Aufrechterhaltung und Modernisierung der Mühlkreisbahn in Normalspur bestärkt. Das haben wir bereits in einer Presseaussendung festgehalten.

Mit dieser Systementscheidung legst Du erstmals seit vielen Jahren ein Konzept für die Entwicklung und Einbindung der Mühlkreisbahn in den Linzer Öffentlichen Verkehr vor, das bei entsprechender Kooperationsbereitschaft alle – nicht nur die politischen – Parteien mittragen können. Auch wir erteilen allen Zwischenrufen wie jüngst, die nur Verzögerungen bewirken und das Projekt in Gefahr bringen können, eine klare Absage!
...

Der Zeitpunkt ist richtig und wichtig: Die Mühlkreisbahn sollte bis zum Start des Westringbaus soweit saniert und attraktiviert sein, dass sie die zu erwartende Zunahme an Fahrgästen, wie bereits jetzt nach dem Abbruch der Eisenbahnbrücke, aufnehmen bzw. auf sich ziehen kann.
Die dafür dringend nötigen Maßnahmen, welche wir teils bereits in unserem Schreiben vom März 2016 angeführt haben, sind:

Verkürzung der Gesamtfahrzeit und Vertaktung
Reparatur aller Langsamfahrstellen im Jahr 2016/17
Optimierung der Umstiegsituation am Mühlkreisbahnhof
Schließung des 4-Stunden-Lochs zum nächsten Fahrplanwechsel
Konzept für die Einbindung der Mühlkreisbahn in die Landesgartenschau 2019


Wir schließen uns der Meinung an, dass bei der Mühlkreisbahn – aufgrund der erfolgten Systementscheidung – bereits kurzfristig Verbesserungen erfolgen müssen, um die Beförderungsqualität und das Image der Bahn zu heben und der Bevölkerung zu signalisieren, hier passiert etwas!
...

ZUGKUNFT Mühlkreisbahn


Normalspur, Anbindung an den Hauptbahnhof und bis Aigen-Schlägl

Am 05.10.2016 wurde die lang erwartete Systemstudie des Landes OÖ zur Mühlkreisbahn vorgestellt. Die empfohlene Beibehaltung der Normalspur und die Anbindung an den Hauptbahnhof sowie die Empfehlung von normalspurigen Leichtzügen ist gut durchdacht. Was hoffentlich bald folgt ist ein klarer Zeit- und Finanzplan. Das klare Bekenntnis die MKB dauerhaft bis Aigen-Schlägl zu betreiben setzen wir voraus!

Unterlagen zur Systemstudie MKB



LR Steinkellner im Kurierinterview

.....


Das gesamte Interview:
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hauptproblem-ist-fehlendes-geld/221.788.448

Wenn ...

das einmütige Bekenntnis (fast) aller Parteien ernst gemeint ist, dann fährt die Mühlkreisbahn gefüllten Zeiten entgegen. Ganz in unserem Sinne.
Als Beweis dafür könnte man gleich einmal die Fahrzeiten attraktivieren (Schließung der 4-Stunden-Löcher, Taktfahrplan, Abstimmung mit der Straßenbahn). Das würde mindestens 11.000 Menschen gefallen.

Zugkunft Mühlkreisbahn















Foto: Pühringer


LR Steinkellner im Volksblatt-Interview: "Mehr Budget für Öffi-Ausbau erforderlich"

VOLKSBLATT: Sie haben kürzlich mehr Geld für den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs gefordert. Wie lautet ihre Vorstellung?
STEINKELLNER: Wir haben einige große Vorhaben im Bereich des Öffentlichen Verkehrs, die finanziert werden müssen, wie etwa die 2. Schienenbahnachse in Linz oder die Eisenbahnbrücke. Weiters ist es nötig, den urbanen Raum besser an die Zentren anzubinden. Unter dem Strich wird man um eine fünfprozentige Erhöhung des jährlichen Budgets nicht umhinkommen......

Thema Attraktivierung der Mühlkreisbahn: Im September soll das Gutachten einer Schweizer Firma kommen. Wie schaut Ihre persönliche Präferenz aus?
Generell wäre mit einem Rückbau der Bahn diese auf ewig verloren. Die Vision, sie aufrechtzuerhalten und eine positive Entwicklung über die Bahn zu ermöglichen, wäre zukunftsorientiert. Ich hoffe, dass wir ein System finden, dass diese Parameter unterstützt.

//Das ganze Interview:
http://www.volksblatt.at/regionales/erwarte_in_kuerze_westring_bescheid_12082016/

Zwei Brücken

Die im Jahre 1893 im Zuge der Almtalbahn errichtete Eisenbahnbrücke über die Traun in Wels wurde gerade restauriert und erstrahlt in neuem Glanz.

Die Almtalbahn fährt immer noch durch die Stadt bis zum Welser Hauptbahnhof. Niemand war auf die Idee gekommen, die Bahn nur bis Thalheim zu verkürzen.
Die erst im Jahre 1900 im Zuge der Mühlkreisbahn errichtete Eisenbahnbrücke über die Donau in Linz wird gerade abgetragen und soll erst 2022 lediglich als Straßenbahnbrücke wieder benutzbar sein. Als ersten Schritt hatte man schon vor Jahren den Personenzugverkehr bis zum Hauptbahnhof Linz unterbunden und die Mühlkreisbahn bereits in Urfahr enden lassen und jetzt folgt als zweiter Schritt der Abriss der Brücke  ...
Noch wäre es nicht zu spät, das zu stoppen. Die bis jetzt an der Brücke durchgeführten Arbeiten wären ohnehin für eine Generalsanierung auch notwendig gewesen. Bescheide für eine neue Brücke gibt es noch keine.
Um die prognostizierte sechsjährige Unterbrechung des Donauüberganges zu verkürzen, sanieren wir die alte Brücke und bauen daneben eine reine Straßenbrücke. In zwei Jahren hätten wir zumindest wieder eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer und die Schienenverbindung für Eisenbahn und Straßenbahn wäre auch vorhanden.

Was der neuen Linzer Brücke fehlt

Die geplante neue Donaubrücke für „eine neue Verkehrszukunft“ (Zitat Bürgermeister Luger) sieht zwar Schienen für eine Straßenbahn vor – eine Bahntrasse fehlt aber.Eine Regiotram lediglich bis Rottenegg mit Umstieg auf Autobusse bedeutet Erschwernisse für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie für Personen mit eingeschränkter Tätigkeit, abgesehen von Sanitäranlagen, welche nur in der Bahn vorhanden sind. Notwendige Schwertransporte auf der Straße führen zu Umweltbelastung, Staus sind daher keine neue Verkehrszukunft.Für Linz und Urfahr ist dieser Plan nur von regionaler Bedeutung – die Vision einer wichtigen Nord-Süd-Bahnverbindung auf Jahrzehnte nicht realisierbar (vielleicht bei der notwendigen Brücke in Ottensheim?).

Mühlkreisbahn punktet bei Hbf Anschluß

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass wir eine neue Eisenbahnbrücke ohne Verlängerung der Mühlkreisbahn bis zum Linzer Hauptbahnhof nicht akzeptieren werden. Landesrat Steinkellner läßt daher noch einmal von einer Schweizer Firma eine Vergleichsstudie ob die Verbindung des Mühllkreisbahnhofs zum Hauptbahnhof als Eisenbahn oder lediglich als Straßenbahn ausgeführt werden soll erstellen.

Seit einigen Jahren verfolgen wir das Ziel des Ausbaues der vorhandenen Eisenbahnen in OÖ, Bayern und Tschechien zu einer Rundbahn die zur Entwicklung der gesamten Regionen beitragen würde. Im vergangenen Jahr ist es uns gelungen die ÖBB in Wien zu überzeugen dass diese Bahn tatsächlich eine Riesenchance wäre. Man hat uns daher zugesagt  zu untersuchen ob diese Strecke Sinn machen würde und erkärte sich bereit den OÖ Teil, ob also die Verlängerungung von Aigen-Schlägl bis zur Bayrischen Grenze möglich wäre, zu untersuchen.

Diese Machbarkeitsstudie liegt numehr vor  und hat ein positives Ergebnis für die Errichtung  der Verlängerung der Mühlkreisbahn von Aigen Schlägl um 18 km bis zur Bayrischen Grenze bei Schwarzenberg ergeben.

Diese Studie unterstützt natürlich die Argumente aller Befürworter der Mühlkreisbahn und der Rundbahn entscheidend und zeigt deutlich auf, dass bei der Strassenbahnlösung, lediglich die Stadt Linz profitieren würde. Bei der Eisenbahnlösung hingegen würden nicht nur die Stadt Linz sondern auch das Mühlviertel, das Hausruckviertel, das Traunviertel und die angrenzenden Gebiete von Bayern und Böhmen profitieren.

Es steht wohl außer Zweifel, dass sich das Land daher für eine Eisenbahnverbindung zum Hauptbahnhof aussprechen wird um die Zukunftslösung für die Rundbahn nicht zu vermasseln.


Walter Höllhuber
Dreiländerinfrastrukturverein    

Mühlkreisbahn-Museum wird im Kollektiv weitergeführt

Als bedeutendste Nebenbahn des Landes kann die modernisierte und schnelle Mühlkreisbahn, mit geeigneter An- oder Durchbindung von Linz Pendler zum Umsteigen bewegen und den Tourismus in der 3-Länderregion rund um den Böhmerwald stärken!

Quelle: Tips.at


Mit der Mühlkreisbahn hinaus in die weite Welt

Eine Hommage an die Mühlkreisbahn von Dr. Johanna Rachinger,
Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek




Gleisbauarbeiten zwischen Kleinzell und Iglmühle



Zwischen Kleinzell und Iglmühle gibt es nach wie vor Langsamfahrstellen, die nach dem Hochwasser von 2002 noch immer nicht saniert wurden. Jetzt scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Gleisbaumaschinen und neue Gleise sind im Bahnhof Neufelden zu sehen.

Eisenbahn UND Straßenbahn!!

Erneut Gerangel um Ausbau von 

Straßen- oder Eisenbahn


Erneut Gerangel um Ausbau von Straßen- oder Eisenbahn

Ist der öffentliche Verkehr im Großraum Linz auf Schiene? Nun wird wieder einmal darüber diskutiert. Bild: Weihbold. Quelle: nachrichten.at

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Erneut-Gerangel-um-Ausbau-von-Strassen-oder-Eisenbahn;art66,2191858,B




Verkehrspolitik bedeutet .....

..... Strategien für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen zu erarbeiten: endlich geht das jetzt in die richtige Richtung!
Es kann nicht die Stadt Linz alleine diktieren, wie die Verkehrsströme im Zentralraum am vernünftigsten gelenkt werden. Ein S-Bahn-System auf allen Schienenachsen muss eingerichtet werden. Und dazu gehört auch die Mühlkreisbahn! Deshalb ist es absolut richtig, wenn über ein zusätzliches Gleis auf der neuen Brücke diskutiert wird. Denn wenn die Brücke einmal steht, dann ist es zu spät! Da wird es wohl auf die paar Monate nicht ankommen.

DI Robert Struger, Linz

Landesrat Steinkellner lässt prüfen

Ist der Plan für die Eisenbahnbrücke überholt?














Das in einem Wettbewerb gekürte Modell für die neue Eisenbahnbrücke Bild: Mimram
Quelle: nachrichten.at


http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Ist-der-Plan-fuer-die-Eisenbahnbruecke-ueberholt;art66,2190728



Planen für die Zukunft

Die aktuelle Thematik Eisenbahnbrücke zeigt einmal mehr das Versagen der Verkehrspolitik von Stadt und Land. Bereits am 13. Juli 1978 war den Medien zu entnehmen, dass sofort Maßnahmen an der Brücke zu setzen sind. Denn sonst würde der Rost die Brücke fressen. Das ist nun fast 40 Jahre aus und die verantwortlichen Politiker der Stadt haben sich beharrlich geweigert zur Kenntnis zu nehmen, dass der Fahrzeugverkehr über die Brücke der Hauptverursacher der Schäden ist. Allerdings wären damals und in den Folgejahren ÖBB und Bund zur Mitfinanzierung bereit gewesen. Stellt sich die Frage, wer die Verantwortung dafür trägt, dass nach dem SWAP-Debakel nunmehr die finanziell schwer angeschlagene Stadt die Alleinkosten der Brücke trägt.
Ähnlich wenig Weitsicht hat man der umfassenden Modernisierung der Mühlkreisbahn als wichtigem Zubringer nach Linz entgegengebracht. Seit rd. 25 Jahren werden Planungen wie eine heiße Kartoffel hin- und hergeschoben. Auch wenn LH Dr. Pühringer immer wieder betont, dass die Mühlkreisbahn die wichtigste der Regionalbahnen in OÖ ist, lässt es berechtigte Zweifel aufkommen:  meint er etwa damit nur den Abschnitt bis Rottenegg?? Das Obere Mühlviertel ist ein stark vom Auspendeln betroffener Bezirk und zahlreiche Arbeitsplätze in Linz leben davon. Die Menschen haben sich zeitgemäße und schnelle Verkehrswege verdient. Die Bahn ist ein Garant für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Region. Tagespendler, Schüler, Wirtschaft und Tourismus können daraus ihren Nutzen ziehen. Der neue Verkehrslandesrat Mag. Steinkellner hat sich stets für eine Modernisierung der Mühlkreisbahn eingesetzt. Wir nehmen ihn beim Wort und hoffen, dass den Worten auch Taten folgen. Denn eines ist sicher: eine moderne Mühlkreisbahn hat Zukunft und wird die Menschen zum Umstieg bewegen. Im Jahr 2018 feiert die Mühlkreisbahn ihr 130jähriges Jubiläum und dann hoffentlich als schnelles und modernes Verkehrsmittel, auf das wir stolz sein können.

Andreas Prammer
4170 Haslach an der Mühl

Gratulation Herr Vizekanzler!

Vor wenigen Tagen war zu lesen, dass Herrn Dr. Mitterlehner, Vizekanzler und Bezirksparteiobmann der ÖVP, das Goldene Ehrenzeichen des Landes OÖ verliehen wurde. Unter anderem stand in der Begründung, dass er sich für den „zukunftsorientierten Ausbau der Mühlkreisbahn“ stark gemacht habe. Dazu sei ihm recht herzlich gratuliert!
Im Gegenzug sind aber damit auch Erwartungen verbunden. Es ist sicher bekannt, dass sich 11.000 Menschen der Region durch Unterschrift zur Modernisierung der Bahn bekannt haben. Ebenso hat fast die Hälfte der Gemeinden des Bezirks mittels Resolution den Ausbau der Bahn eingefordert. Bislang hat eher der Verdacht vorgeherrscht, dass die Bürgermeister des Bezirks durch sanften Druck von oben zum Schweigen gebracht wurden, wenn sie  sich für eine Modernisierung eingesetzt haben. Dem für Wirtschaft und Tourismus zuständigen Minister sei daher gesagt, dass eine moderne Bahn für die gesamte Region nachhaltige Impulse setzen kann, wie zahlreiche Beispiele im In- und Ausland beweisen. Es ist schon einigermaßen paradox eine Europaregion Donau-Moldau ins Leben zu rufen und gleichzeitig die Schienen-Infrastruktur auszuhungern. Wir brauchen eine leistungsfähige Bahn in den Böhmerwald – jetzt und nicht irgendwann! Der Ausbau der Schiene ist eine Investition in die Zukunft der kommenden Generationen.

ZUGKUNFT Mühlkreisbahn

MKB Teil der geplanten S-Bahn

ÖBB Regionalmanager Paul Sonnleitner: "Die S-Bahn ist heuer unser Top-Projekt"

Ehrung verpflichtet - auch und besonders für die Mühlkreisbahn!

Ehrung verpflichtet - auch und besonders für die Mühlkreisbahn!

Super Idee




















Anm.: Der Leser meint wohl "RegioTram" (anstatt City-S-Bahn)


Verkehrslandesrat spricht sich klar für die MKB aus!

In der Sitzung des OÖ Landtages vom 19.November 2015 gab Verkehrslandesrat G.Steinkellner ein klares Bekenntnis für die Mühlkreisbahn ab - Erhalt, Attraktivierung, Normalspur und Stundentakt bis Aigen-Schlägl, attraktive Umstiegsmöglichkeiten in Urfahr und in der Folge Durchbindung über die neue Eisenbahnbrücke in den Linzer Hauptbahnhof. :)))

Der Originalton ist hier abrufbar.




Mühlkreisbahn soll bis Hauptbahnhof fahren

sagt LR Günther Steinkellner:


Verkehrslandesrat auch für Zug bis Aigen-Schlägl

Offensichtlich kehrt endlich Vernunft ein.
Ein erster Schritt wäre endlich die Langsamfahrstellen zu reparieren.
Wir hoffen auf einen baldigen Start.


















TipsRO: Nov.2015

Neue Eisenbahnbrücke: Zukunft der Mühlkreisbahn mit drittem Gleis sichern


BEZIRK ROHRBACH/LINZ. Damit die Pendler aus dem Oberen Mühlviertel eine leistungsfähige Alternative zum Auto haben, braucht es eine attraktive Mühlkreisbahn. Diese habe aber nur mit einem dritten Gleis bei der neuen Eisenbahnbrücke eine Zukunft, betonen die Grünen.
„Bisher konnte die Mühlkreisbahn bzw. eine Vollbahn die Donau queren. Eine solche Möglichkeit muss unbedingt auch in Zukunft gewährleistet sein“, betont Grüne-Verkehrssprecherin Ulrike Schwarz. Derzeit ist aber nur ein Schmalspur-Übergang geplant.
Die Zukunft der Mühlkreisbahn hängt von der neuen Eisenbahnbrücke ab. „Zwar können in Rottenegg kleine Reparaturen erledigt werden, große Wartungs- und Service-Arbeiten können aber nur am Linzer Hauptbahnhof durchgeführt werden. Ein Ende dieses Übergangs wäre für die Mühlkreisbahn ein Todesstoß“, sagt Schwarz. Die Grünen sprechen sich ganz klar für den Erhalt und die rasche Attraktivierung der Mühlkreisbahn als Vollbahn aus. „Wir brauchen auf lange Sicht den Lückenschluss bis zum Hauptbahnhof und damit das dritte Gleis auf einer neuen Brücke. Ansonsten ist der Schienen-Personentransport ab Rottenegg gefährdet und auch ein Gütertransport für alle Zeit unmöglich.“
Quelle: Tips, 5.10.2015

Presseaussendung DIE GRÜNEN

GRÜNE OÖ / SCHWARZ / POLITIK


LAbg. ULRIKE SCHWARZ

VERKEHRSSPRECHERIN DIE GRÜNEN OÖ

Mühlkreisbahn muss endlich attraktiver werden!

Jetzt handelnd: Die nächste Landesregierung muss aktiv werden – Die Region kann nicht mehr länger warten – Bahnausbau jetzt und 365 Euro Ticket

Die Mühlkreisbahn wird seit Jahren vernachlässigt, die Fahrzeiten sind längst nicht mehr zeitgemäß, das Auto ist für viele PendlerInnen unter diesen Umständen unerlässlich. „Jetzt muss endlich gehandelt werden! Die Mühlkreisbahn muss attraktiver werden. Die PendlerInnen aus dem Bezirk Rohrbach können nicht mehr länger warten!“ reagiert die Grüne Verkehrssprecherin Ulrike Schwarz auf die Forderungen der „plattform ZUGKUNFT“, die heute in Linz präsentiert wurden. „Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von nur 40 km/h bringt niemanden zum Umsteigen. Die Mühlkreisbahn muss in Zukunft mit den neuen City Jets betrieben werden und sie muss in ein Linzer S-Bahn-System integriert sein“, fordert Schwarz und kritisiert die bisher Untätigkeit des zuständigen Landesrates: „Die Geschichte der Mühlkreisbahn ist eine Geschichte Jahrzehntelanger Versäumnisse. Auch die letzten sechs Jahre unter Verkehrsreferent Entholzer waren von Stillstand statt von Anpacken und Umsetzen geprägt“.

Durchgängiges Netz bis zum Linzer Hauptbahnhof:
Für ein attraktiveres Bahnangebot von Aigen-Schlägl nach Linz und retour bedarf es aber nicht nur eines Schienenausbaus, auch in Linz müssen vernünftige Anschlussstellen geschaffen werden. „Die PendlerInnen verlangen moderne Umsteigemöglichkeiten bei der Eisenbahnbrücke – auf Bus, Straßenbahn und das Bahnnetz“, so Schwarz.

Zeitalter der Öffentlichen Verkehrsmittel:
Jahrzehntelang wurde in den Ausbau des Straßennetzes investiert, jetzt muss das Zeitalter des Bahnausbaues endlich beginnen. „Die Mühlkreisbahn darf nicht weiter am Abstellgleis der Verkehrspolitik stehen bleiben. Wir brauchen für die PendlerInnen in der Region endlich ein attraktiveres Angebot, denn immer mehr steigen von der Bahn auf das Auto um und im Stau zu stehen macht wohl niemandem Spaß“, stellt Schwarz fest. Letztlich regt natürlich auch der Fahrpreis zum Umsteigen auf die Bahn an. „Wir Grüne fordern daher ein 365 Euro Ticket auch für Oberösterreich. Um 1 Euro pro Tag alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen zu können, hat sich als unschlagbares Attraktivierungsangebot erwiesen, das geht auch bei uns!“, so Schwarz weiter.

Bahnausbau stärkt die gesamte Region:
Ulrike Schwarz pendelt fast täglich von Rohrbach-Berg nach Linz und bemerkt in den letzten Jahren gravierende Änderungen im lokalen Wirtschaftsgefüge: "Je besser ausgebaut die Straßen werden, umso mehr Kaufkraft verlagert sich nach Linz. Auch in den Landgemeinden verändern sich die Strukturen der Handelsgeschäfte. Wo ein Fachmarkt am Ortsrand entsteht, sperren die Geschäfte im Zentrum zu und die Ortskerne beginnen zu veröden." 


Presseaussendung FPÖ

FPÖ / OÖ / Verkehr / Mühlkreisbahn

Klubobmann Steinkellner: Mühlkreisbahn muss unbedingt attraktiviert werden
Freiheitliche wollen Bahn weiterhin in Normalspur halten


"Die Mühlkreisbahn bietet viel Potential, allerdings nur dann, wenn sie in der Normalspur erhalten und modernisiert wird. Wir dürfen sie nicht zu einer Straßenbahn verkommen lassen", fordert Klubobmann Mag. Günther Steinkellner nach der heutigen Pressekonferenz der Plattform ZUGKUNFT Mühlkreisbahn. "Insbesonders für den Bezirk Rohrbach ist die Bahn von großer Bedeutung. Schließlich ist er besonders stark von Abwanderung betroffen. Gut ausgebaute Regionalbahnen können die Erreichbarkeit und damit die Lebensqualität im ländlichen Raum erhöhen und damit der Abwanderung entgegenwirken", so Steinkellner.

"Mit einer Verwirklichung der RegioTram wäre es für die Mühlkreisbahn in ihrer bestehenden Form vorbei. Das darf nicht passieren. Die Bahnstrecke ist ein wichtiger Anknüpfungspunkt für den grenzüberschreitenden Schienenverkehr zwischen Bayern, Südböhmen und Oberösterreich. Sie hat auch im touristischen Bereich großes Potential. Viele Radfahrer nutzen derzeit das Angebot, um Ziele im nördlichen Mühlviertel zu erreichen. Würde man von der Mühlkreisbahn in Normalspur abkommen, würde das auch das Aus für den Güterverkehr auf dieser Strecke bedeuten", erklärt Steinkellner.

"Wir müssen diese Strecke vor allem für Pendler attraktivieren. Diese verlieren jeden Tag wertvolle Zeit durch die Dauer ihrer An- und Abreise nach Linz. Durch eine Verwendung des vor kurzem präsentierten ÖBB Cityjets mit Durchbindung zum Hauptbahnhof könnten die veralteten Zuggarnituren ersetzt werden. Das würde keinen Umbau des Schienensystems und eine damit verbundene Verschlechterung der Anbindung in den Zentralraum überflüssig machen. Die Mühlkreisbahn muss in Normalspur erhalten bleiben. Eine langsame Straßenbahnvariante, wie es die RegioTram wäre, wird den Ansprüchen der Menschen nicht gerecht und würde zu einer massiven Verschlechterung in der Region führen", so Steinkellner abschließend.

Unsere Botschaft an den Landeshauptmann


Unsere Botschaft an die ÖVP 2


Unsere Botschaft an die ÖVP 1


Unsere Botschaft an die SPÖ


Unsere Botschaft an die FPÖ


Unsere Botschaft an die Grünen


"Zukunft Mühlkreisbahn"

Sehr geehrte Damen und Herren!
Als gebürtige Putzleinsdorferin (Renate Pühringer) unterstütze ich sehr gerne die Bemühungen der Plattform und wünsche gutes Gelingen!
Mit besten Grüßen aus Salzburg
Renate Scherl

Hofrätin Mag. Renate Scherl



Erhalt und Ausbau der Mühlkreisbahn

 
Hiermit möchte ich Ihre Aktivitäten in oa Angelegenheit unterstützen.
Dr. Hans Dieter Huemer, Leharstr. 9/3, 4020 Linz

Mühlkreisbahn

Uns ärgert schon stark, daß einzig bei der Mühlkreisbahn schon seit Jahren nichts vorwärts geht.

Die Fahrzeiten sind eher länger statt kürzer geworden. Wenn man von Urfahr nach Haslach fährt, bemerkt man

wieviel hier an Fahrzeit eingespart werden könnte.  Warum kann man nicht schon längst die bestehende, mühsam erbaute, traditionelle

Mühlkreisbahn einfach modernisieren und die Fahrzeiten und die Zubringer dementsprechend anpassen.

Die ganze Gleiserneuerung etc. ist doch sinnlos, und das kann man immer schon heraushören, das eine „neue“ Bahn sicher dann nicht bis in Obere Mühlviertel

realisiert wird, sondern nur bis ….? Man hört schon immer von Insidern, daß „heroben“ absichtlich die Bahn ausgehungert wird!

Ist das nicht traurig, in Zeiten, wo der Stau jeden Morgen immer gravierender wird.

Immer vor den Wahlen hört man Versprechungen, was ist da wirklich geschehen?

Mir stoßt das wirklich schon sauer auf und das Wählen wird immer fraglicher!

 

Schürz Regina und Günter

Einladung zur Regionalbahntagung am 21.9.2015 in Feldkirchen in Kärnten

„Wie kommt die Bahn zum Kunden?“
Gewinn für Gemeinden, Regionen und Bahnunternehmen
Tagung und Regionalbahnexkursion

Montag, 21.9.2015
9560 Feldkirchen, Kärnten, Amthof, Hauptplatz 5
Sonderfahrt mit dem neuen cityjet: St. Veit/Glan—Feldkirchen—St. Veit/Glan

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne möchten wir Sie im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (16. - 22. Sept.) noch einmal recht herzlich zur Regionalbahntagung am Montag, den 21.9.2015 nach Feldkirchen einladen.

ExpertInnen von Bahnunternehmen, Bund, Land und Fachleute im Eisenbahnwesen und der Raumplanung berichten über Erfahrungen mit der Attraktivierung von Regionalbahnen.
• Wie profitieren Gemeinden von attraktiven Regionalbahnen?
• Was braucht es, um gute Verknüpfungen zwischen Bahn, Bahnhof und Umfeld zu realisieren?
• Regionalbahnen als Impulsgeber für Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung
• Welche neuesten Trends im Mobilitätsverhalten beeinflussen die Regionalbahnen der Zukunft?

Mittels Bahnexkursion mit dem ÖBB-Sonderzug von St. Veit/Glan nach Feldkirchen und retour werden die Vorteile einer attraktiven Regionalbahn bereits im Vorfeld "erfahrbar". Erstmals kann der neue cityjet in Kärnten erlebt werden. Klimabündnis Österreich lädt Sie zu dieser Tagung ein, mit Unterstützung vom BMLFUW und in Kooperation mit den ÖBB, dem Land Kärnten und der Stadtgemeinde Feldkirchen.
Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Anhang.
Um Anmeldung wird gebeten, keine Tagungsgebühr: www.regionalbahntag.at/tagung
Mit klimafreundlichen Grüßen
Irene Schrenk

i.A. Carina Franschitz
_____________________________
Dip.-Ing. Irene Schrenk
Mobilität und Mobilitätsmanagement

Klimabündnis Österreich GmbH
1040 Wien


ACHTUNG!!Wahlkampf setzt Physik außer Kraft!!


Der Wahlkampf zeigt wieder einmal, daß dabei selbst physikalische Gesetze u. eisenbahntechn. Errungenschaften u. Gegebenheiten außer Kraft gesetzt werden - offensichtlich haben die Verfasser dieses Artikels noch nie gehört von :

- Mehrsystemfahrzeugen (die z.B. in der Stadt elektrisch u. das auf Gleich- u. Wechselstrom u. außerhalb mit Diesel fahren können) – s. https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrsystemfahrzeug

- Aus Klimaschutzmaßnahmen die MKB ohnedies mittelfristig zu elektrifizieren wäre u. diese Maßnahme gleich viel kostet, egal wie die Spurweite ist. Kostenunterschiede gibt es lediglich zw. Wechsel- u. Gleichstrom!

- In Karlsruhe u. anderen Städten sehrwohl auf derselben Trasse 2-system-TFZ fahren, die strab. u. eisb.tauglich sind; in Zwickau auch auf versch. Spurweiten auf 3-Schienen-gleisen (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Gleis#Mehrschienengleise)

- Es ist verkehrspolitisch völlig unerheblich, ob die alte Eisb.brücke saniert u. eine zusätzliche daneben gebaut od. durch eine neue Brücke ersetzt wird, es kommt drauf an, welche Spurweiten die darüber führenden Schienen haben (hier: Normal- u. schmalspur) – diese alles entscheidende Frage wird bei der Brückenabstimmung ausgeklammert! Die Abstimmung wird nur durch die Denkmalschutzbrille gesehen.

- Die Sanierung der Hafenbahn um 200 Mio. € ist offensichtlich zu teuer, während die weitgehend unterird. Führung der 2. Strab.achse genau um diesen Betrag teurer kommt als oberirdisch; d.h. die oberird. Straßenbahn macht das für die Hafenbahn notwendige Geld frei!

Peter Baalmann

KEINE BAHN KEINE STIMME !!!

KEINE BAHN KEINE STIMME !!!

Wie schnell die Zeit vergeht!
Und wie vergesslich die WählerInnen sind (meinen manche PolitikerInnen) - hoffentlich nicht alle…
Die Politik lebt nicht alleine von (jahrelangen leeren) Wahlversprechen, es muss schon auch etwas umgesetzt werden und Versprechen eingehalten werden!
zB Mühlkreisbahn: ausbauen, attraktivieren, elektrifizieren, verlängern, Anbindung an den Hauptbahnhof - um nur einige wenige Politikerversprechen in Erinnerung zu rufen.
Daher auch ein dringender Appell an PolitikerInnen: Versprechen glaubwürdig erneuern und vor allem einhalten und bald angehen
UND an WählerInnen:
KEINE BAHN KEINE STIMME !!!

PolitikerInnenstimmen zur Erinnerung findet man unter


Pühringer Josef
St. Peter/Wbg

:::
zB ein Versprechen von vor fünf Jahren:
—————
Die Mühlkreisbahn kann durch eine Attraktivierung und damit verbundener Elektrifizierung sowie der Verbindung mit dem Hauptbahnhof zu einem Rückgrat des Öffentlichen Regionalverkehrs ausgebaut werden und Fahrgäste gewinnen. Die Erhaltung und Verbesserung des Angebotes ist ein klar deklariertes Ziel der Verkehrspolitik des Landes Oberösterreich.

LHStv. Franz Hiesl
in: http://www.franz-hiesl.at [17.09.2010]

Verkehrspolitik ohne Visionen

Leserbrief

Immer, wenn Landtagswahlen ins Haus stehen, wird Interesse für den Öffentlichen Verkehr – hier insbesondere für die Mühlkreisbahn – geheuchelt. Bereits im Jahr 2009 hat die regierende ÖVP die Zukunft dieser Bahnlinie in den leuchtendsten Farben gemalt. Dass dies nur die Antwort auf die Regioliner-Idee des damaligen LHStv Haider war, war unschwer festzustellen. „10 Jahre ist im Öffentlichen Verkehr praktisch nichts weitergegangen. Jetzt müssen wir endlich "Nägel mit Köpfen" machen: Wir werden in der kommenden Legislaturperiode die Mühlkreisbahn deutlich attraktiver gestalten“ stand in einer Presseaussendung vom Oktober 2009. Auch das Bekenntnis zur Mühlkreisbahn in der gesamten Länge wurde abgegeben.
Nach weiteren sechs Jahren ist wiederum nichts geschehen. Die Versprechen an die Bevölkerung des Bezirks wurden keineswegs eingehalten, die Diskussionen um die Zukunft haben eine weitere Facette durch das absurde RegioTram-Projekt erhalten.
Wenn nun Landeshauptmann Pühringer, der Bahnen ohnehin nur als Kostenfaktor sieht, davon spricht, dass die Mühlkreisbahn die „absolute Priorität“ aller Regionalbahnen habe und ein Ausbau in Etappen angestrebt werde, dann weiß man, wovon er spricht: erste Etappe bis Rottenegg und dann ist Schluss!  Wieder einmal müssen sich Bürgermeister, die für die Zukunft der Menschen des Bezirks eintreten, der Parteilinie beugen.Dass eine moderne Bahn mit attraktiven Fahrzeiten den zahlreichen Pendlern in die Landeshauptstadt täglich Erleichterung bringt und Wirtschaft und Tourismus unterstützen, scheint in den Überlegungen kaum Platz zu greifen. Ein Zeithorizont 2020 ist eine Verhöhnung all jener, die auf eine leistungsfähige Bahn setzen. Ein Blick über den Zaun zu anderen erfolgreichen Bahnen würde die Augen öffnen, was im ÖV mit entsprechendem Willen bewegt werden kann. Die Mühlkreisbahn hat alle Voraussetzungen eine erfolgreiche Regionalbahn zu werden. Aber das wird leider Zukunftsmusik bleiben, bis die Politik vor der nächsten Wahl erneut aufwacht – oder auch nicht!

DI Robert Struger